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Meinung/Charakterdarstellung/KämpfendeMagier/Diskussion


Ich meine ja, dass ein Magier bei unseren Cons (LM) ein Schwert tragen muss, da er nur einfache Zauber wirken kann, wie z.B. Betäubungszauber für 6-10 Sekunden. Tötungszauber gibt es nicht! Deshalb MUSS man als Zauberer hierbei ein Schwert tragen! Hier argumentiert ja jeder mit seinem Lieblingsregelwerk: Unser Verein (das heißt die Gründer des Vereins, von denen ich einer bin) haben seinerzeit ein eigenes Regelwerk namens "MagicLive" geschrieben. Darin steht diesbezügl. bislang nur, dass Magier am Anfang des Spiels die im Spiel verwendeten Zauber festlegen, wobei Tötende Zauber UNTERSAGT sind. MyronMagyr

  • Es gibt Charaktere ohne Magie und ohne Waffe. Wieso sollte also ein Magier ein Schwert tragen müssen, wenn er keine tötenden Zauber wirken kann? Wenn man unbedingt sich irgendwie schützen möchte: Politiker tragen heute auch nicht Schusswaffen mit sich rum. Sie haben normalerweise auch keine Zusatzausbildung zum Schützen. Sondern sie haben Personenschutz dabei, wenn sie in gefährliche Gegegenden reisen. Mir ist klar, dass der eigendliche Grund für das Schwerttragen natürlich nur der OT-Wille zum Mitmoschen ist. Natürlich hat der Charakter neben dem umfangreichen Studium der Magie auch fundierte Fähigkeiten im Kampf erlernt. Schließlich kann der Spieler OT LARP-Kampf und damit man mitmoschen kann, muss es halt der Charakter auch können... Ich will nicht auf eine IT-Begründung gegen schwertschwingende Magier raus. Und die IT-OT-Vermischung anzuprangern liegt mir eigendlich auch fern, denn die ist normal und lässt sich eh nicht vermeiden. Ich mag nur das Konzept des IT-Allrounders nicht. Spielt mehr Spezialisten (also statt einem Magierkämpfer einen Magier und einen Kämpfer). Verzichtet auf Multiclassing. -- Allan Wegan, 2010-04-29

Wenn ich mal meinen Senf dazugeben kann: es ist doch eine Sache der Verhältnismäßigkeit. Wenn ein Magier eine leichte Handwaffe wie ein Schwert, ein Rapier o.Ä. führt, ist das m.E. voll in Ordnung. Bei DragonSys z.B. ist ja auch klar geregelt, das der Magier nicht gleichzeitig fechten und zaubern kann. Genau so mit der Rüstung: in eine Metallrüstung gehüllt, ist das Wirken von Magie unmöglich. Aber warum sollte nicht ein Magier auf der Wanderschaft z.B. ein ledernes Wams tragen? Eine richtige Lederrüstung fände ich aber genauso unpassend wie eine Streitaxt oder einen Anderthalbhänder. -UnbekannterAutor, unbekanntes Datum


Wenn ich auf diesen Senf mal antworten darf: Wenn ich für jeden Dragonsys-Magier der mit der einen Hand mit seinem Schwert rumfuchtelt und mit der anderen Windstöße verteilt ein Kupfer bekommen hätte, könnte ich bis ans Ende meiner Tage Sieben spielen und würde immer reichlich Einsatz dabei haben. DirkL 25.02.07


In meinen Augen gehört in jedes Regelwerk geschrieben, das man ab einem bestimmten Grad an Rüstung nicht mehr zaubern kann. Sonst gibt es nämlich In- wie OutTime keinen Grund, keine Rüstung zu tragen. Es ist vielmehr so, dass sich ohne entsprechende Ausrüstung in Gefahr (=Con) zu begeben schlicht Dummheit ist. Wird er jedoch durch die Gesetze der Magie (=Regelwerk) dazu genötigt sieht die Sache schon anders aus. -TobiKremer am 7.07.2007


Sicherlich kann man alles und jedes in ein Regelwerk schreiben, die Frage ist wird dann danach einer spielen? Meiner Meinung nach sind sowohl kämpfende wie auch Rüstungstragende Magier ein Greul. Der wahre Regeloptimierer spielt eh einen Magier mit Kampfstab (oder Naginata) und trägt beschlagenes Leder. Damit umgeht er jeder Disuission und hat trotzdem ein Optimum. Als SL sehe ich das so, das ein Zauber in Rüstung eine gute Chance hat nicht zu funktionieren. Je besser die Rüstung, desto größer die Chance. Zum glück sind aber in meinem Spielumfeld solche Magier so gut wie nicht mehr vorhanden. Von daher kein Thema. Es wird eh mittlerweile immer weniger Kampfmagie in meinem Umfeld eingesetzt. Ich glaube auch das der typische Kampfmagier eher was für die etwas jüngere Altersklasse ist. StephanSauermann 09.07.07


Ehrlich gesagt ist es doch eine schlichte Frage des Rollenspiels. Ich finde es wirklich nicht fair, jeden Magier mit einem Schwert in der Weise zu verurteilen. Ich würde es eingrenzen, denn der Magier mit einem Schwert (vor allem die Anfänger) sind wohl kaum mit zaubernden Büchsen zu vergleichen...und selbst die KANN unter bestimmten Umständen durchaus stimmig wirken. Ausserdem gibt es inzwischen auch genügend bekannte Literatur in denen eben besonders Kampfmagier und auch andere Zauberer über eine normale Handwaffe verfügen. Das macht sie ja nicht allmächtig. Immerhin muss er sich auf den Kampf konzentrieren, wenn er dies tut und solange er noch zaubern kann, wird er dies wohl auch tun...immerhin wollte da wer zaubern... UnbekannterAutor, 2008-12-1


Nun möchte auch ich meinen Senf hierzu abgeben, da ich als SC einen Magier spiele. Ich finde das es nur angemessen ist wenn ein Magier einen Dolch oder ein Kurzschwert führt, da er sich notfalls auch verteidigen kann wenn er in einen Hinterhalt gerät und die zeit zum Zaubern nicht reich. Wenn er allerdings mit Platte und 2 Händer rumrennt finde ich hat er was nicht verstanden das Bild sollte stimmen und zum Char passen dann ist auch ein schwert oder ein leichtes LederWams in Ordnung. Belenus 01.12.2008


Ich finde es völlig irrelevant mit was ein Magier rumrennt. Nach DKWDDK muss ein Magier nämlich bei jedem Zauber sein Opfer übrzeugen dass er tatsächlich diesen Zauber wirken kann damit der Gegenüber darauf reagiert. Was automatisch dazu führt dass Zauberer sehr darauf achten dass Sie auch als Zauberer wahrgenommen werden, was ebenso automatisch dazu führt dass Zauberer kein Zweihandschwert tragen wollen, weil sie dann wesentlich weniger mächtig sind (respektive ihre Zauber öfters nicht funktionieren). Das Problem an sich ist also von Regelsystemen selber produziert. -- SeeGras, 03.12.2008


Mein Senf - Disclaimer: Ich spiele einen auf Kampfmagie spezialisierten Magier. Das habe ich mir sehr gründlich überlegt. Letztendlich sehe ich damit kein Problem, denn Schwert allein macht keine Pappnase. Schwächen richtig ausspielen gehört gerade für den kämpfenden Magier dazu, um gut zu wirken. Dazu gehören m.E. zwei Dinge: a) man muß als Magier erkennbar bleiben, also keine Metallrüstung, kein Zweihänder, etc. - und b) man muß eine (taktische) Rolle finden und ausfüllen. "Alleskönnerhelden" will niemand, aber auch wirklich niemand sehen. Für mich heißt das z.B. daß ich als Magier in der Schlacht die Krieger unterstütze, statt ihnen die Arbeit wegzunehmen. So ein "Verwurzeln" im richtigen Moment, oder ein "Schweigen" auf den Banshee nehmen die Krieger immer sehr dankbar auf, und der Kampf bleibt eine Gruppenaktivität. -- Tom, 25.12.2008


Ich schließe mich meinem letzten Vorredner mal zum großen Teil an. Auch ich spiele einen "Magus Galad" und trage ein Schwert und wenn mir meine Magie ausgeht manchmal sogar ein kleines Holzschild (was inzwischen nur noch sehr sehr selten passiert). Zuviel Metall verhindert meiner Meinung nach das Zaubern. Zum Aspekt des Stabes, schon mal versucht einen Stab in der Hand zu halten und gleichzeitig zu zaubern? Mein Schwert kann ich in seine Scheide stecken, beim Stab wüsste ich jetzt nicht so ganz genau wo ich den hinstecken sollte, wenn ich beide Hände zum zaubern brauche (und da gibt es einige Zauber für die man beide Hände braucht). Der Magierstab an sich ist meiner Meinung nach für Zauberer die NICHT in der zweiten Schlachtreihe stehen oder Kampfmagie oder Kampfunterstützende Magie wirken. Er ist meiner Meinung nach eine Art Statussymbol und Erkennungszeichen für Magier und daher trage ich ihn nur dann wenn ich repräsentativ tätig bin, da er mich ansonsten in der Ausübung meines "Jobs" behindert. Auch hat der Kampfmagier meiner Meinung nach genauso eine Existenzberechtigung wie jede andere Form von Magier, man muss nur seinen eigenen Spielstil finden. Und beim Kampfmagier wird und muss dieser Spielstil etwas offensiver sein als beim Antimagier oder dem Schutzmagier. -- MM, 14.01.2009


Ich verstehe jetzt nicht, wie der Stab in der Hand einen bei der Darstellung seiner Zauber behindern soll. Es wird doch keiner allen Ernstes von einem Magier verlangen, das der seinen Stab aus der Hand legt, weil er beide Hände zum Zaubern brauch. Ansonsten hast du natürlich Recht, wenn du sagst, dass auch Kampfmagier eine Daseinsberechtigung haben. Das Problem ist halt, das es einige (hoffentlich) wenige gibt, die mit zwei Schwetern im Gürtel und Lederrüstung rum rennen und den CON am liebsten alleine schmeißen würden. Das einzige woran man diese Idividuen noch als Magier erkennt ist die "Magische Rüstung unendlich+1". Natürlich gibt es auch mit Hirn gespielte Kampfmagier. Aber du weist ja wie das ist: Wenn auf zehn gut gespielte Charis ein total Ausfall kommt, zieht das immer alle mit runter. -- TobiasKremer, selber Tag


Also ich kipp dann auch mal etwas Senf auf den ohnehinschon vollen Topf: Ich selbst spiele einen Magier der sich auf Kampf- bzw Feuermagie spezialisiert hat (Elementarist) und ich trage trotzdem ein Kurzschwert. Ich bin noch nicht lange beim LARP um genau zu sein habe ich erst 6 contage und daher auch nur 80MP (DS2E). Durch meinen Feuerball gehen mir die MP dann auch schnell aus (FB=30MP) und dann will ich mich noch immer verteidigen können. natürlich verstehe ich wo das Problem dabei liegt wenn ein Magier in vollplatte, zweihänder und feuerball-schleudernd durch die Gegend rennt und im besten fall noch immer wieder brüllt "du bist tot und du auch und du erst recht!", aber so sind ja nur die wenigsten. ich zb trage nur "normale" kleidung, dazu ein wollhemd als schutz (wenn überhaupt als schutz gegen kälte) und ansonsten einen umhang. ich fände es aber auch völlig in ordnung wenn ich leder zum schutz tragen würde (bin nur grade ein wenig knapp bei kasse sonst hät ich mir sicher was geholt'). zu der sache mit den waffen: ich trage ein elbenkurzschwert zur verteidigung aber als ich bei meinem letzten kampf einen feuerball auf einen gegner geschleudert habe, hab ich schnell mein schwert unter den arm geklemmt den zauber ausgeführt und das schwert wieder in die hand genommen. warum mich meine waffe nun großartig behindern sollte verstehe ich nicht ganz, solange ich die waffe nicht benutze während ich zaubere ist doch alles in ordnung oder? noch dazu möchte ich sagen dass ihr unter gewandung für magier drei magier zeigt die alle drei eine waffe tragen. die anderen beiden tragen jeweils einen dolch soweit ich das richtig sehe. wie mein vorredner schon schrieb "Aber du weist ja wie das ist: Wenn auf zehn gut gespielte Charis ein total Ausfall kommt, zieht das immer alle mit runter", ich kenne ein paar magier und von denen sind nur zwei kampfmagier. einer davon bin ich und ich gehe mit meiner magie sowieso nur gegen spezielle gegner an. ich finde es ist übertrieben wenn man von "allen" magiern spricht die zu sehr auf powergaming gehen, es ist nun mal so dass man mit magie in der lage ist vieles zu tun was man sonst nicht könnte. die kunst dabei liegt daran wie schon T.P. schrieb, dass man erst beigebracht bekommt wann man magie einzusetzen hat und dann wie. gut ich habs mal wieder übertrieben mit dem schreiben und rechtschreibung is sicherlich auch schlecht aber egal. hoffe ihr konntet was mit meinen gedanken anfangen ;) Jareth-21.02.2009


Also ich weis nicht, wie gut es hier reinpasst, aber ich schreibe es trotzdem hier mal rein, weil man sich teilweise überlappt. Ich bin zwar kein Magier, allerdings beginne ich gerade einen Priester einer Kriegsgottheit zu spielen. Je nach Auffassung bitten die Priester entweder ihre Götter um ein Wunder oder sie bitten sie darum, dass sie ihnen Kraft geben sollen, um in ihrem Namen Wunder zu vollbringen und die Ungläubigen zu überzeugen oder zu vernichten. Meiner Auffassung nach müssen sie ja bei der zweiten Variante den Regeln der Magieanwendung folgen. Wenn ich nun den Regeln meines Gottes folge, lebe ich für den Kampf und versuche den Menschen unter mir seine Lehren durch Geschichten über ihn, allerdings auch indem ich ein Beispiel bin, näher zu bringen => Ich stürme mit einem Schrei und erhobenem Schwert und Schild in den Kampf und vergesse jegliche Vorsicht, wobei ich den Ungläubigen die Macht meines Gottes demonstrieren möchte. Also : Warum sollte mich Metall daran stören Magie zu wirken ? Ich sehe Metall wegen seiner einfachen Struktur als einen sehr guten Magieweiterleiter an , Holz hingegen hat eine so komplexe, in sich teiweise verdrehte Struktur (sieht man ja und da mans bei Metall nicht sieht => einfache Struktur) , dass ich mich eher frage, wie Andere es schaffen, Magie durch ihren Zauberstab fließen zu lassen. Ein anderes Beispiel: Ich finde es als vollkommen legitim an, wenn ein Spieler einen Klischepaladin darstellen möchte. Zum ordentlichen Paladin gehören ja meistens Kettenhemd oder Vollplatte. In meinem Verständnis kann ein Paladin auch geringe Wunder vollbringen, wobei er sich eher an sowas wie Licht, kleine Wundheilung und Kraft geben halten sollte (wenn er ein Lichterpaladin ist). Harok-20.06.2009


  • Merke: InTime-Erklärungen sind völlig beliebig, besonders wenns um Magie geht. -FlorianSchätz, selbes Datum


Will an dieser Stelle sagen: Du kannst für jeden beliebigen Charakter eine logische Kette konstruieren, warum er etwas können soll, das das Regelwerk / die Mitspieler so nicht wollen. Natürlich ist es für Kleriker ein weniger großer Stilbruch Rüstung zu tragen (ich verweise hier mal auf DnD-Kleriker und Warhammer Sigmarpriester). Was halt bleibt ist ein gewisser "Fairnes-Aspekt": Wenn du in Rüstung zaubern und kämpfen kannst bist du de facto einfach stärker als der Kämpfer der in Rüstung nur kämpfen kann. Hier kommen wir jetzt bei deinem Paladin an. Wenn er mal einen Lichtzauber oder so was zaubert, wird sich kaum einer daran stören. Wenn er mit Schild und Schwert auf den Gegner zu stürmst und dabei mit Feuerbällen um sich wirfst schon eher. -TobiasKremer, selber Tag


Der 2. hier war schon vollkommen richtig mit seinem Einwand: "Es gibt Charaktere ohne Magie und ohne Waffe." All die Heiler, die bei einem Kampf dahinter stehen, all die Schriftgelehrten, die Botschafter,... Warum ausgerechnet sollte der Magier dann eine Waffe tragen? Ich sehe ein, dass man sich damit "nur" verteidigen will, aber in dem Fall sollte man dann verkriechen und wenn die Gegner dann doch mal da sind wird man halt niedergekloppt, weil man eben kein Kämpfer ist! IT Erklärungen sind tatsächlich vollkommen beliebig: Ich spiele einen Priester eines Gottes der Magie, des Todes, der Heimtücke usw. Das könnte mir Anlass geben, ein Ninja-Meuchler-Supermagier-Kämpfer-Diplomat zu machen. Aber allein, weil das so vollkommen unsinnig unstimmig überpowert ist, beschränke ich mich darauf, einfach nur waffenloser Charismatiker zu sein, der maximal im Ritualkreis seine Schäfchen zusammenführt. Der Meinung "Ich spiele selber sowas, deshalb weiß ich, wie schlecht es mir geht, deshalb spiel ich Zauberer mit Waffe" schließe ich mich nicht an. DavidK, 21.2.2011


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