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MedienWirkung/Diskussion


}}} Für einen so allgemeinen Text, ist mir das zu sehr an einem Einzelfall festgemacht, der meiner Meinung nach nicht allgemein gültig ist (in diesem Fall gebe ich dir Recht). Den Medien geht es bei solchen Berichten selten bis gar nicht um eine neutrale Berichterstattung, sondern eine gute und unterhaltsame Story zu liefern. Das funktioniert am Besten, wenn man das "skurile" des Hobbies herausstellt. Genau das möchte der Leser/Hörer/Zuschauer am Kaffeetisch haben und das wird ihm auch geliefert. In diesem Punkt, gibt es schon eine Vorverurteilung des Hobbies in den Medien. Das betrifft aber nicht nur Larp, sondern jede Form von Subkultur (Gothic, Metal, etc.). Wer sich auf eine Berichterstattung einlässt sollte sich dieser Tatsache bewusst sein und entsprechend reagieren und handeln. Ein recht guten Ansatz wie man mit Medien umgehen sollte liefert dieser Artikel http://www.larpguide.co.uk/pages/larp_articleview.asp?ID=50 Allerdings hat sich die Berichterstattung über das Fandom (mal ganz allgemein genommen) in den letzten 20 Jahren deutlich gebessert und es gibt mittlerweile einige wirklich gute Artikel/Berichte AlexJahnke 2007-02-07

Abgesehen davon, dass Deine Anmerkung zu weiten Teilen den betreffenden Text einfach nur paraphrasiert, ist mir Deine Behauptung, worum es "den Medien" geht, durch ihre Pauschalisierung sehr suspekt. -- HeinzKreienbaum, gleicher Tag

Das Problem ist, dass sich LARPER an vielen "kleinigkeiten" festmachen. Wenn irgend ein Aspeckt des Hobys missverstaendlich erklaert wird, dann ist der Aufschei da. In den "grossen" Medienberichten (TV Beitrag ueber das DF oder CoM) Habe ich keine negativen Tendenzen erkennen koennen. Das natuerlich immer noch gilt "only bad news are good news" fuehrt durchaus auch mal zu "kritischen" Punkten in der Berichterstattung. In sofern halte ich den Artikel auch fuer zu sehr auf ein einzelbeispiel gemuenzt. --ChristianK

Ich zitiere in dem Text bereits weitere Vorfälle (unreflektiertes IT/OT-Anpreisen von gespielten Bordell- und Animierbetrieben auf Großcons, insgesamt stehen da IIRC mindestens drei Vorkommnisse hinter) neben dem, der letztlich als Aufhänger dient. Ich kann aber gerne weitere Beispiele sammeln und bei Gelegenheit hier einpflegen. --RalfHüls, gleicher Tag

Ich denke, dass der Artikel durchaus ein wichtiges Thema anspricht und nicht einfach nur ein Beispiel aufgreift. In diversen Foren gab es schon oft genug die Diskussion darüber, wie unser Hobby auf Leute wirkt, die damit nicht viel anfangen können. Ich erinnere mich vor allem an zahlreiche Diskussionen nach Großcons in denen kritisiert wurde, dass Orks, Elfen und Chaosmagier gemeinsam im Aldi einkauften und niemand Verständis dafür hatte, dass die bösen Einwohner des Ortes kein Verständnis hatten (bzw. Diskussionen vor den großen Cons, warum man sowas unter Umständen lassen sollte). Ich glaube, das diese Fälle und das Beispiel des Artikels im Grunde das selbe Thema ansprechen. -- PatrickC 11.April.2007


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