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Der Magier

"So so, auch du möchtest einen Magier spielen ..." So etwas oder Ähnliches wird man zu hören bekommen, wenn man seine Idee im Larp-Freundeskreis vorstellt. Magier - ein Wort, das viel bedeutet und doch alles sagt. Der Magier ist von Natur aus eines der aufwändigeren Charakterkonzepte. Um einen Magier glaubwürdig und interessant darzustellen, bedarf es einiger Vorbreitung.

Denke immer daran, wenn du einen Magier spielst: Du lebst von deiner Selbstbeschränkung. Denke dir Dinge aus, kleine Gimmicks, die du mal zeigen kannst. Das kann sogar ein Blumenstrauß, im richtigen Moment aus dem Ärmel gezogen, sein.

Am gesündesten für die Darstellung eines Magiers und das Zusammenspiel zwischen den Nichtmagischen und Magischen Charakteren ist meiner meiner Meinung nach eine Haltung, die sich an den Scheibenwelt-Romanen von Terry Prachett oder dem HdR orientiert: Zwar mag mit Hilfe der Magie praktisch alles möglich zu sein - einen Stein in einen Apfel verwandeln, aus purer Luft Feuerkugeln entstehen zu lassen oder dem eigenen Aussehen ein paar Jahre zu stehlen - aber letztlich wird einem die Magie die Rechnung präsentieren... und die ist immer höher, als man bereit ist zu zahlen.

Magie, wie sie in vielen Fantasy-Romanen und natürlich auch im LARP, das sich daran orientiert, verstanden wird, verleiht dem Anwender große, machmal gottgleiche Macht. Aber jede Anwendung gleicht einem Pakt mit Mephisto, an dessen Ende auch Bedingungen geknüpft sind.

Also warum sich die Zigarette mit Feuerfinger anzünden, wenn es eine Kerzenflamme genausogut erledigt? Warum einfach Magie Spüren wirken, wenn die Antwort auch in der Bibliothek zu finden ist? Wieso sich mit einem Feuerball verausgaben, wenn der Ritter neben einem das auch mit dem Schwert erledigen kann?

Selbst ein Magier sollte Magie als etwas Besonderes, Schwieriges behandeln, als sei es ein handwerkliches Meisterstück, das wohldurchdacht und wohlplatziert sein will.

Sicherlich hat ein Magier im Larp viele Möglichkeiten ins Spielgeschehen einzugreifen, von denen andere Charackterklassen nur träumen können. Doch der Magierlehrling, der mit Kopf und Verstand im richtigen Moment den richtigen Trick aus dem Ärmel zaubert, wirkt sehr viel stimmungsvoller als der Großmagier, der wie am Fließband Rüstungen repariert und Heilungen erteilt.

Um auf Prachett zurückzukommen: Es ist leicht, jemanden in einen Frosch zu verwandeln. Die Schwierigkeit besteht darin, darauf zu verzichten, auch wenn man weiß wie leicht es ist.

- Frank Bitzer

Wie man es nicht machen sollte, illustriert sehr schön dieser Order of the Stick.

- HeinzKreienbaum, 25.05.07

In einem Pratchett Roman drückte es mal ein Zauberer so aus: Wir lernen die Magie, um sie nicht zu benutzen. (hab' vergessen wer genau)

Ausrüstung

Ein glaubwürdiger Magier sollte immer möglichst viele seltsame Dinge mitschleppen. Ob du sie tatsächlich für irgendwas brauchst, ist dabei zunächst mal völlig nebensächlich. Je mehr Mystisches und Merkwürdiges, desto besser.

Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für Magier sind:

optional:

Ratsames

Sei individuell - wenn zehn Softbälle fliegen, muss deiner der sein, der am besten aussieht.

Das lass sein

Magiergruppen

Es gibt eine ganze Reihe bespielter MagierAkademien, -gruppen, -gilden usw.
Auf der Seite MagierAkademien findest du einige dieser Gruppen.


Credits: LutzBehnke, JanHeiden, RalfHüls, HeinzKreienbaum, StephanSauermann, TobiasSeybold,


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zuletzt geändert am 2014-11-28 18:31:53 durch Allan Wegan