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Ausrüstung/Gewandung/Tipps/Fantasy

Fantasykleidung

Was ist Fantasykleidung?

Fantasykleidung ist jede Kleidung, die nicht real getragen wurde oder wird, d.h. weder historisch noch aktuell ist. Entstehen kann Fantasykleidung durch freien Entwurf (schwieriger) oder durch mehr oder weniger starke Abwandlung von historischen oder modernen Schnitten. Bei Fantasykleidung muss darauf geachtet werden, dass sie in das auf einem Con gespielte Setting passt. Fantasykleidung bedeutet nicht, moderne Kleidung in einem (pseudo-)historischen Setting zu tragen und als Fantasy zu erklären.

Wie entwirft man Fantasykleidung?

Fremde Vorlagen benutzen

Als Vorlage eignen sich Bilder, Trick- und Spielfilme, Comics uvm. Allerdings muss man hierbei einige Dinge beachten:

  • Nicht vom Hintergrund täuschen lassen: Auf vielen Bildern erzielt nicht das Kleidungsstück, sondern die Umgebung den Fantasy-Effekt. Ein europäischer Urwald oder ein Elfendorf im Hintergrund lassen auch ein schlichtes Hängekleidchen passend und fantasievoll erscheinen - dummerweise wirkt dasselbe Outfit vor der durchschnittlichen Jugendherberge dann eher langweilig ...

  • Nicht von der Figur ablenken lassen: Bei einer übermenschlich schlanken und grazilen Figur mit einem schmalen, elfenhaften Gesicht, wie es kein Mensch der Welt hat, sehen Tunika und Hose überaus elfisch aus. An einem normalen Menschen allerdings nicht - also wirklich nur auf die Kleidung schauen, nicht auf das zarte Elfengesicht, die wunderbaren im Wind wehenden langen Haare, die muskulöse Figur! Und stellt euch das Outfit an einem normalen Menschen vor.

  • Auf zeichnerische Tricks achten: Auf vielen Zeichnungen flattern sämtliche Kleidungsschichten wie Umhänge, Röcke, Zipfel dekorativ im Wind, sodass darunterliegende Schichten entblößt werden und alles schön dynamisch aussieht. In der Realität trotzt allerdings kein Kleidungsstück der Schwerkraft, sondern hängt unmotiviert und schlapp runter. Überlegt euch, wie das Outfit ohne Windkanal wirkt ...

  • Auf Umsetzbarkeit achten: Auf Zeichnungen kann man Details andeuten, die sich real nicht umsetzen lassen - trägerlose und gleichzeitig rückenfreie Oberteile, die an der Haut kleben müssten, um nicht herunterfallen, Verzierungen, die wie magnetisch ohne Halterung am Körper haften, bodenlange ungeschlitzte enge Röcke usw.

  • Auf Funktionalität achten: Ein Rock, der überbodenlang und schön im Kreis um die stehende Person drapiert ist, sieht schick aus. Aber kaum macht man einen Schritt, ist der Effekt dahin und draußen hängt der Rock dann im Schlamm. Die Kleidung sollte für verschiedene Wetterlagen geeignet sein (etwa durch mehrere Kleidungssätze oder kombinierbare Schichten) und Bewegungsfreiheit bieten.

Erstellen eines eigenen Entwurfs

Grundlagen beim Entwerfen

Vorab: Diese Anleitung ist natürlich nicht die einzig mögliche Vorgehensweise; wer auf andere Weise tolle Kostüme entwerfen kann, soll das tun! Dieser Text soll vor allem Anregungen geben, an welchen Stellen man gezielt etwas anders machen kann, um ein Kleidungsstück ungewöhnlich aussehen zu lassen, und Denkanstöße geben, mit welchen Überlegungen man ein zum Charakter passendes Kleidungsstück entwerfen kann, das weder langweilig aussieht noch unpraktisch sein muss.

Es ist sinnvoll, den Entwurf zunächst aufzuzeichnen und verschiedene Kleidungsschnitte und -kombinationen auszuprobieren. Wer sich etwas Arbeit sparen möchte oder nicht so gut zeichnen kann, kann sich Figurinen ausdrucken und als Grundlage benutzen:

Figurinen 1
Figurinen 2

Kleidung soll funktionieren

Die Grundlage jedes Entwurfs besteht im Festlegen der hauptsächlichen Funktion der Kleidung - wovor soll das Kleidungsstück schützen? Vor Kälte, vor Regen, Wind, Sonne, oder vor Blicken anderer Menschen? Vor Sandstürmen? Vor dornigem Gestrüpp? Vielleicht auch vor mehreren dieser Aspekte? Oder soll es sich um ein Auftritts-/Fest-/Zeremoniengewand handeln, bei dem in erster Linie die Optik wichtig ist? Wie praktisch muss die Kleidung sein? An welchen Körperpartien würden weite oder bauschige Stoffpartien stören; wo darf es ruhig "flattern"?

Wenn der Grundsatz "form follows function" berücksichtigt wird, wirkt auch exotische phantastische Kleidung glaubwürdig - außerdem wird man sich auf dem Con selbst ständig darüber ärgern, wenn das Kostüm unfunktional ist. Wer schonmal mit weiten Flatterärmeln durchs Buffet gewischt ist, weiß, wovon die Rede ist ...

Bevor nun jeder nur noch zu hautengen Ärmeln greift: Man kann für fast alles eine Lösung finden. Denkt an lange Schleppen bei Brautkleidern, die sind meist auch variabel gestaltet, damit die Braut beim Walzer nicht ständig drauf tritt ... lange weite Ärmel kann man mit Bändern, Schlaufen und Knöpfen oder Haken an Oberarm oder Schulter befestigen, sehr offene Ärmel vielleicht sogar einfach in den Gürtel stecken. Eine Stulpe über den Unterarm und schon stört ein ultra-weiter Bausche-Ärmel nicht mehr. Schleppen lassen sich hochknöpfen oder ebenfalls temporär in den Gürtel stecken, lose Zipfel zusammenbinden oder mit Manschetten bändigen.

Das Kleidungsstück

Als erstes kommt die Überlegung, was für ein Kleidungsstück (oder Kombination derselben) es werden soll:

  • Kleid/Robe/Kutte
  • Hose/Beinlinge und Oberteil
  • Rock und Oberteil

Falls gewünscht, kommen später ergänzende Kleidungsstücke dazu: Weste, Mantel, Umhang, Übertunika, Gugel, Kopfbedeckung etc.

Es lohnt sich auch ein Blick über den europäischen Tellerrand hinaus: Andere Kulturen haben manche für unser Auge sehr ungewohnte Kleidungsstücke entwickelt, von denen man sich für phantastische Kleidung so manche Idee abschauen kann.

Wer es ganz exotisch mag, kann kreativ werden:
Ein bis zu den Schultern hochgezogener Hosenbund könnte mal die übliche Torsobekleidung ersetzen; statt Ärmeln könnte man einzelne "Armlinge" abnehmbar an den Schultern befestigen. Könnte die Kapuze nicht mal an einem hohen Hosenlatz am Rücken hängen, statt immer nur am Oberteil? Man muss aufpassen, dass die Kleidung noch halbwegs funktional bleibt und nicht zu sehr nach "Star Trek-Alien" aussieht - gerade für exotische Fantasyrassen kann ein Kleidungsstück im ausgefallenen Schnitt aber die Darstellung erheblich überzeugender machen und die Fremdartigkeit unterstreichen.

Die Silhouette

Die Silhouette ist das, was von der Kleidung als erstes zu erkennen ist und den Eindruck prägt. Die Silhouette allein kann den Unterschied zwischen dem Eindruck "modern" oder dem Eindruck "ungewöhnlich/phantastisch" ausmachen, daher lohnt es sich, sich Gedanken darüber zu machen, wie die typische Silhouette moderner Kleidung aussieht: Schmale bis mittelweite Hose, hüftlanges enges bis lockeres Oberteil, keine Kopfbedeckung.

Hat die Klamotte diese Silhouette, wird sie unweigerlich erstmal modern aussehen. Durch Material, einen ungewöhnlichen Schnitt und Details kann man diesen Eindruck abwandeln, einfacher ist es aber, gleich eine weniger moderne Silhouette zu schaffen. Empfehlenswert ist es, die Hose entweder richtig eng (auch an den Unterschenkeln) oder richtig weit zu machen und das Oberteil nicht unbedingt genau auf Höhe des Hosenbundes enden zu lassen. Ein weites Oberteil sollte mindestens bis über den Hintern reichen, um nicht nach Sweatshirt auszusehen.

Formen und Varianten

Die Frage "Wie komme ich in die Kleidung hinein?" klingt zunächst recht banal, hat aber große Auswirkungen auf die Form und den Gesamteindruck des späteren Kleidungsstücks. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten:

  • Das Kleidungsstück wird komplett gewickelt (wie z.B. schottische Plaids oder indische Saris) - eine Möglichkeit, die für Fantasy-Kleidung bisher noch wenig genutzt wird und sehr effektvoll sein kann, wenn einem das Anziehen nicht zu umständlich ist
  • Das Kleidungsstück ist weit genug, um hineinschlüpfen zu können, und kann ggfs. anschließend auf Figur gebracht werden (z.B. durch Gürtel, Mieder, gewickelten Stoff, enge Oberbekleidung) - diese Methode ist natürlich besonders vorteilhaft für Nähanfänger, weil das Kleidungsstück nicht exakt passen muss
  • Das Kleidungsstück ist nicht komplett geschlossen vernäht, sondern hat einen gesonderten Verschluss, z.B. durch Schnürungen, Knöpfe&Knopflöcher, Knöpfe&Schlaufen, Nesteln, Haken&Ösen. Hier ist wieder Kreativität gefragt! Asymmetrische Schnitte machen ein Kostüm interessanter, oder insgesamt ungewöhnliche Stellen für Verschlüsse (wenn der Halsausschnitt eng sein soll, muss der Schlitz mittig vorn liegen? Warum nicht mal seitlich auf den Schultern?). Muss eine Öffnung gerade sein - warum nicht mal gebogen oder gezackt?

Die Materialien

Für Fantasy-Kleidung muss das Material nicht authentisch sein, es sollte aber zumindest so aussehen, als hätte es in einer vorindustriellen Welt hergestellt werden können. Kunstfaserstoffe sind also okay, solange sie nicht künstlich wirken - Pannesamt mit seinem künstlichen, plastikartigen Glanz ist also auch für Fantasykleidung zumindest für großflächigen Einsatz nicht sehr gut geeignet. Effektvoll wirken Stoffe mit etwas groberer Struktur, weil sie auch größere leere Flächen weniger langweilig erscheinen lassen - eine grobe Struktur kann zudem einen etwas archaischen Eindruck erzielen.

Je ausgefallener der Schnitt ist, desto wichtiger wird das Material: Ein sehr geometrischer Schnitt aus glattem Polyester- oder Baumwollstoff wirkt leicht zu futuristisch, ein gröber strukturierter Leinen- oder Wollstoff bringt die Optik wieder in die Fantasy-Ecke.

Berücksichtigt die Eigenschaften der unterschiedlichen Stoffe:

  • Synthetik: In einigen Synthetik-Stoffen (vor allem den billigen) schwitzt man schnell.
  • Leinen: leitet Feuchtigkeit gut nach außen, nimmt kaum Gerüche an, meist sehr winddurchlässig, daher ideal für Sommer- und Unterkleidung
  • Baumwolle: saugt Feuchtigkeit gut auf, nimmt aber schnell Gerüche an
  • Wolle: ist ab einer gewissen Dicke wasserfest und hat einen selbstreinigenden Effekt - meist reicht Auslüften und ggf. Ausbürsten.

Verzierungen und Details

Unter GewandungsVerzierungen sind vielerlei Möglichkeiten für Verzierungen aufgezeigt. Inspirationen für ungewöhnliche Muster und Motive bieten auch hier wieder andere Kulturen - schaut euch afrikanische, asiatische, südamerikanische Kleidungsstücke an, ihr werdet euch nicht retten können vor ungewöhnlichen Mustern. Probiert auch beim Verzieren mal etwas Neues aus - man kann mehr Stellen dekorieren als nur Säume, Ärmelabschlüsse und den Halsausschnitt. Alle Nähte bieten sich als Linien an, denen man bei der Verzierung folgen kann. Verziert man die Säume mit Borten, kann diese auch mal in vielen kurzen Stücken senkrecht zum Saum aufgenäht werden, als eine Art Strichmuster. Motive müssen nicht immer auf der Brust sitzen - wie wäre es mal seitlich auf der Schulterkugel? Oder mehrere Motive rings um den Oberschenkel?

Farben

Ein und dasselbe Outfit hat in verschiedenen Farben eine unterschiedliche Wirkung. Klischeehaft denkt man beim "einfachen Volk" in einer vorindustriellen Umgebung an erdige Naturtöne, beim Adel an satte kräftige Farbtöne, bei Gauklern an kunterbunte Kleidung - solche Klischees kann man einsetzen, um einen zur Rolle passenden Eindruck bei den Mitspielern zu hinterlassen. Andersrum kann man, wenn man solche Klischees bricht, dieses Wissen einsetzen, um gezielt gegen einen falschen Eindruck gegenzusteuern, z.B. für bunte Farben grob gewebte Stoffe auswählen, um den Charakter "einfacher" wirken zu lassen. Wählt, ob ihr harte Kontraste einsetzen wollt, was sehr klar, manchmal aber auch etwas plakativ wirkt (sehr passend für Charaktere mit klarer Motivation wie Priester oder Ritter), oder lieber Ton in Ton, was sanfter und dezenter wirkt (z.B. schön für naturverbundene oder zwielichtige Charaktere und natürlich für alle, die nicht auffallen möchten). Farbverläufe werden für Larp-Kostüme sehr selten eingesetzt - das kann als Mittel für ein auffälliges Kostüm genutzt werden. Findet man keinen passenden Stoff, lohnt es sich vielleicht sogar, den Farbverlauf selbst zu färben. Ein Outfit komplett in derselben Farbe (damit's nicht nach Karnevalskostüm aussieht, dann aber aus verschiedenen Stoffen, Wolle, Baumwolle, Leder - toll, wenn sogar Gürtel, Handschuhe und Schuhe passen) hat meist eine starke Wirkung. Vielleicht nur nicht unbedingt in Schwarz - insgesamt, bevor ihr großflächig Schwarz als Farbe wählt, schaut kurz in die KontroverseSchwarz rein.

Auch für Verzierungen gilt: Meist werden Borten, Stickereien, Applikationen in Kontrastfarbe zum Stoffuntergrund angebracht - löst euch von Konventionen, probiert mal was Neues. Eine weiße Borte auf weißem Grund kann sehr reizvoll wirken, eine Stickerei Ton in Ton zum Gewand sehr fein und edel. Applikationen im gleichen Farbton, aber anderen Material (Glänzender? Matter? Leicht gemustert, oder leicht strukturiert?) als der Untergrund ergeben interessante Effekte.

Kopiert euch den fertigen Entwurf ein paar mal und testet verschiedene Farben und Kombinationen.

Spezielle Tipps

Menschliche Kulturen

Wüstenvölker

Wüstenbewohner haben üblicherweise zwei größere Probleme: Hitze und Sand. Zumindest die Wüstenbewohner von Sahara und ähnlichen Wüstengebieten. Darauf ist auch ihre kleidung ausgerichtet: Sehr weite, lange Kleider, die Luftzirkulation und Verdunstung unter dem Stoff erlauben, aber auch den Sand abhalten. Dunkle Farben (indigo besonders) schützen besser vor der Sonne und Überhitzung als helle, trotzdem werden beide verwendet, da sich der ausgleichende Effekt auch erst bei für europäische verhältnisse extremen Temperaturen ergibt. Und man sollte auch nicht vergessen, dass es in der Nacht in Wüsten meist deutlich kälter wird. Oft werden auch mehrere Schichten getragen, um Sand und Temperaturwechseln Herr zu werden. Feste Schuhe sind ebenso wichtig, gegen Schlangen, zum besseren halt auf dem Sand usw.

  • Beispiel: Turban

Der lose herabhängende Tuchteil erfüllt den Sinn, in einem Sandsturm oder bei entsprechendem Sonnenschein das Gesicht abdecken zu können und das Blenden der Sonne zu vermeiden. Bei den Tuareg soll der schleierartige Turban noch zusätzlich vor dem bösen Blick schützen. Außerdem hält er den Kopf auf konstanter Temperatur, u.a. auch wegen dem Kühleffekt durch Schweiß, und vermeidet damit einen Sonnenstich. (Ineksi)

Küstenbewohner

Elfen und Zwerge

Sowohl Elfen als auch Zwerge werden in vielen Quellen als Völker dargestellt, die es zu hoher handwerklicher Kunstfertigkeit gebracht haben. Ein Gewand aufwändig zu verzieren, erzielt daher noch keine eindeutig elfische oder zwergische Wirkung; die Überlegungen müssen konkreter werden.

Elfen

  • Grundsätzlich gilt: Längslinien betonen, Querlinien dezent halten - das streckt optisch.
  • Gut: Lange Verschlüsse an der Front, gern durch Farbkontraste oder Verzierungen betont, längliche Formen, lange Ärmel
  • Weniger geeignet: Kurze Oberteile (und kurze Ärmel) mit geradem waagerechtem Saum - besser schräge oder halbrunde/eliptische Säume wählen
  • Die Eleganz und Naturverbundenheit der Elfen spiegelt sich am besten in "organischen" Formen wider, die nicht zu geometrisch wirken. Die Wirkung soll weich und fließend sein, schnurgerade Kanten und Ecken lieber zugunsten sanfter Rundungen vermeiden.
  • Als Verzierung eignen sich besonders großflächige Stickereien, Kordelstickereien und ähnliches, Borten mit geraden Kanten unterstützen die elfische Wirkung weniger gut. Borten mit wellenförmiger Außenkante, plastische Posamentenborten o.ä. sind besser geeignet.
  • Motivlich passen Jugendstilmotive gut, Ranken, Schnörkel, florale und tierische Motive. Alles sollte zart, fein verziert und leicht wirken
  • Farblich ist fast das gesamt Spektrum möglich, allerdings sollten die Farben harmonisch wirken. Harte Kontraste vermeiden, Abstufungen von ähnlichen Farbtönen wirken sanfter, Pastellfarben wirken ebenfalls sehr weich (und pastellige Töne mit einem Graustich wie altrosa oder taubenblau sehen weniger nach Sahnebonbon aus). Farbverläufe können interessante Effekte ergeben. Schwarz kann leicht zu hart wirken für Elfen, ein sehr dunkles Rot, Grün, Blau oder Braun passt meistens besser.

Zwerge

  • Grundsätzlich gilt: Längslinien dezent halten, Querlinien betonen - das staucht optisch.
  • Zu Zwergen passen geometrische Formen, Ecken und Spitzen, Vielecke, Kreise. Harte Konturen, breite Borten und Besätze, alles darf etwas überdimensioniert wirken
  • Enge Hosen sorgen für eine schmale Sihouette - weite (Pluder-)Hosen lassen die Beine kräftiger und kürzer erscheinen. Schwere Stiefel mit weitem Schaft sorgen für kräftig aussehende Unterschenkel, alternativ eignen sich z.B. gepolsterte Stulpen oder sehr dicke Wickel.
  • Auch die Arme sollen kurz wirken, dazu eignen sich z.B. halblange, aber weite Ärmel aus relativ steifem Material (oder mit weiten, steifen Gambeson-Ärmeln drunter); sie unterbrechen die Armlinie. Mehrere sichtbare Schichten in unterschiedlicher Länge an den Gliedmaßen generell sind gut. Stulpenhandschuhe mit großer Stulpe machen viel her!
  • Stoffe sollten dick und robust wirken, ideal ist Wolle, feste strukturierte Baumwolle oder grobes, schweres Leinen, weiches Leder
  • Farblich fügen sich Erdtöne gut ins Klischee ein, ebenso die Farben eines Herbstwaldes wie bräunliches Rot oder Moogrün und Grautöne. Für wohlhabende Zwerge vielleicht die Farben von Edelsteinen?
  • Metall muss sich nicht nur auf die Rüstung beschränken. Schmuckketten mit schweren Gliedern und großen, aber fein und kunstvoll (geometrisch, nicht schnörkelig) gestalteten Anhängern, breite Schmuckreifen, große Gürtelbeschläge, auf die Kleidung aufgenähte metallische Schmuckelemente verschaffen den Eindruck von einem Volk, dem die Schmiedekunst heilig ist

Tierwesen

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Autoren: Hana, Nount
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