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VergesseneLegenden2

Con Kritik zu:

Vergessene Legenden 2 - "Vermächtnis eines Helden" 28. Dezember 2003 - 01. Januar 2004 auf Schloss Altenhausen

Location:

Das Schloss Altenhausen ist eine der schönsten Locations die ich bisher bespielen durfte. Das Gebäude selbst ist so herrlich verwinkelt, dass man sich selbst nach stundenlangen Erkundungen noch problemloss verirren kann. Die Unterbringung erfolgt in 4-6-Mann-Zimmern mit eigener Dusche und WC.

Orga/SL:

Auf Grund des verwinkelten Gebäudes wäre es sicherlich vorteilhaft gewesen, wenn noch ein paar SLs mehr da gewesen werden, da es so unter Umständen wohl recht schwierig war bei Bedarf eines der "rosa Wölkchen" zu finden. Ansonsten kann ich mich aber nicht beschweren. Selbst so manche absolut hinrissige Spieler-Idee wurde ohne größere Probleme gemeistert.

Plot:

Heldrik, der Held der Au, ist verstorben. Zu seiner Testamentseröffnung wurden alle Interessierten zu einer großen Feier auf die Auburg geladen. Nach einem gemütlichen Abend in der Taverne bzw. dem Teehaus tauchte während der Testamentseröffnung dann unerwartet Heldrik verbannter Vater und dessen Gemahlin auf, die ihr Recht auf das Erbe Heldriks einforderten. Da Heldrik in seinem letzten Willen aber verfügte, dass die Herrschaft über die Au, nach alter Tradition, an das Kind gehen sollte, dass als letztes in diesem Jahre auf die Welt kommen würde, kam es natürlich zu Streitereien. Der Verwalter der Auburg verwies Heldriks Vater daraufhin des Landes.

Wie nicht anderst zu erwarten war, gingen die Vertriebenen natürlich in die Offensive und tauchten wenig später mit einem eigenen Heer vor den Toren der Burg auf. Zur selben Zeit entdeckte man in der Burg auch längst vergessene Kellergewölbe die unter anderem eine defekte Maschine enthielten, doe wiederum ein Tor in fremde Sphären öffnete. Zusätzlich zu den menschlichen Angreifern, die sich als überraschend unerfahren im Kampf erwiesen, tauchten nun also auch immer wieder fremdartige Wesen im Inneren der Burg auf, die wohl diesem Sphärentor entstammten.

Mit der Zeit fand man nun heraus, das sowohl das Sphärentor als auch etliche andere Maschinen in den Kellergewölben aus einer Zeit lange vor der Besiedlung der Au stammten. Die Wesen die die Au damals bevölkerten berichteten in ihren Aufzeichnungen davon, dass zu jedem soundsovielten Jahreswechsel zwei Funken durch das Sphärentor die Au betreten würden, um ein neugeborenes Kind zu beseelen. Einer dieser Funken stünde jeweils für das Gute, der andere für das Böse. Je nachdem, ob nun zur Zeit der Jahreswende mehr gute oder schlechte Taten vollbracht wurden, würde dies den jeweiligen Funken stärken. Außerdem bestünde auch die Möglichkeit einen der Funken mit Hilfe einer in den Kellern gefunden Maschine zu schwächen oder gar einzufangen.

Für die angereisten Helden war die Aufgabe nun recht klar. Es galt, dafür zu sorgen, dass der neue Herrscher der Au (das zu erwartende Kind) möglichst von dem guten Funken beseelt wurde. Keine leichte Aufgabe wenn man bedenkt, dass ein Krieg zwischen den derzeitigen Bewohnern der Auburg und den Belagerern wohl kaum als gute Tat anzusehen ist. Erschwerend kam dazu, dass man erkennen musste, dass es sich bei den Angreifern, um die vor Jahren verschwundenen Kinder der Aubewohner handelte. (Diese nun zu töten, könnte man auch nur schwer als gute Tat tarnen)

In den verschiedensten Träumen, Nebenplots und dem einfachen Miteinander boten sich aber genügend Möglichkeit "wahren Heldenmut" zu zeigen und so den "guten" Funken zu stärken.

So konnte in der unvermeidlichen Endschlacht auch die Anführerin der Angreifer, die die armen Kinder der Au mit ihrern magischen Fähigkeiten in ihren Bann gezogen hatte, schließlich besiegt werden, ohne dass es unnötige Verluste auf Seitens der Kinder gab.

Da ich den meisten Teil des Cons eher mit einigen Nebenplots und dem veratzten von Verwundeten beschäftigt war, habe ich vom eigentlichen Plot recht wenig mitbekommen. Obiger Bericht stützt sich also Großteils auf das,w as mir von anderen SCs erzählt wurde, bzw. was ich der täglich erscheinen Intime-Zeitung entnehmen konnte.

Lob:

  • Die Darstellung der Gefährten Heldriks war eine wahre Meisterleistung der NSCs
  • Durch das täglich (manchmal mehrmals) erscheinende Blatt des Tages war es auch PlotFaulenzern wie mir möglich, die Geschehnisse wenigstens grob zu verfolgen

  • Familie Impressario mit ihrem Teehaus... besser habe ich mich selten amüsiert...
  • Der Plot bot meiner Meinung nach eine wunderbare Gelegnheit zum Rollenspiel (Vermeidung von "bösen" Taten und vollbringen von "guten" Taten)

Kritik:

  • Die Verpflegung war zwar durchaus essbar, hätte aber etwas mehr Abwechslung vertragen können
  • Für die Kämpfer waren die vereinzelten Scharmützel mit der Verlorenen Schar (Die Kinder der Au), wohl eher unbefriedigend. Vor allem ab dem Zeitpunkt, als klar war, dass die Gegner ja eigentlich nicht böse wären, und man sie deshalb eigentlich auch nicht töten sollte. Da aber letzteres zumindest eine reine Spielerentscheidung war, kann man dafür auf keinen Fall Orga oder SL verantwortlich machen.

Links:

Für mich war die VL2 jedenfalls ein schöner Abschluss des vergangenen Jahres 2003.

ThorstenEgolf aka Elias Kerindor, Bader und Wundheiler


Kategorie/Spielbericht