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RickS./Tross Silberquell/Flo1

Heinrich Börkenfeld - freier Ritter von Rabenfels

Wappen kommt noch

Familie:

  • Vater (leiblich): Helmbrecht von Rabenfels

  • Vater (adobtiert): Hans von Börkenfeld (verstorben)

  • Mutter: Maria Börkenfeld

  • Geschwister: Simone Börkenfeld, Geork von Rabenfels

  • Geburtsort: Ritterschaft von Rabenfels, nahe des Ritterstiegs in den Koschbergen

Angaben zur Person:

  • Name: Heinrich von Rabenfels

  • Geburtsnahme: Bökenfeld

  • Geschlecht: männlich

  • Alter: 28 Jahre

  • Größe: ca. 1,80 Meter

  • Statur: stämmig

  • Haarfarbe: braun

  • Augenfarbe: grau-grün

  • Gottheiten: Rondra und Praios

Angaben zur Ritterschaft:

  • Ausbildung bei: Ritter Willhelm von Bärenfurt

  • Alter bei Abschluss: 26 Jahre

  • Wappenfarben: grün-weiß

  • Wappentier: schwarzer Rabe

  • Wappenschild: grün-weiß mit Rabe auf grünem Grund

  • Besonderheit: getrennt durch Bastardbalken

  • Rüstung: Kettenhemd; Eisenhut mit Bart

  • Waffen: Mordaxt, Streitkolben und Schild

  • Stand: reisender Ritter ohne Lehen

Geschichte

Das bisherige Leben Heinrich von Börkenfeld freier Ritter von Rabenfels:<<BR>>
Guten Tag werte Damen und Herren,

mein Name ist Heinrich Börkenfeld freier Ritter von Rabenfels, uneheliches Kind des Ritters Helmbrecht von Rabenfels und dies ist meine Geschichte.

Geboren wurde ich auf einem kleinen Bauernhof im Rittergut von Rabenfels.
Das Rittergut Rabenfels schmiegt sich in ein kleines Tal der Koschberge nahe des Rittersteigs, diese wiederum sind ein Teil der Herzogtums Nordmark in den Mittellanden von Aventurien.
Das Leben als Kind einer Bauernfamilie war nicht immer leicht, da dort wo wir lebten das Klima rau und der Boden karg beschaffen war.
Dennoch schafften wir es dank unserer gemeinsamen Bemühungen stets genug zu ernten um den Zehnten zu zahlen und nicht zu hungern.
Dies änderte sich im Sommer meines achten Lebensjahres. Durch ein Unglück auf unseren Feldern wurde mein Vater schwer verletzt und selbst die von meiner Mutter gerufenen Heiler konnten Ihn nicht vollends genesen lassen, seit diesem Tag war mein Vater bett­lä­ge­rig.
Trotz aller Bemühungen meiner Mutter und mir verdarb ein großer Teil der Ernte, wodurch wir in diesem Jahr den Zehnten nicht zahlen hätten können.
Eines Tages beschloss meine Mutter Ritter Helmbrecht aufzusuchen um ihm unsere Situation zu schildern und um ihn zu bitten uns dieses Jahr die Abgabe des Zehnten zu erlassen.
Ich dachte die Zwölf seien uns gewogen als meine Mutter mit der guten Nachricht des Erlasses zurück kam doch ich sollte bald erfahren das der Besuch meiner Mutter mein Leben für immer verändern sollte.
Eine Woche nach der Rückkehr meiner Mutter vom Hofe Helmbrechts kamen Soldaten auf unseren Hof um meine Eltern und mich im Namen von Rabenfels wegen Diebstahl und Verrat festnehmen sollten.

Das Verlies in dem wir eingesperrt wurden wahr kalt, modrig und feucht und ich weiß nicht wie lange wir dort eingesperrt waren, doch schon bald litten wir an Husten und Fieber.
Mitten in einer regnerischen Nacht wurde ich aus dem Schlaf gerissen, eine schwere Hand Presste sich mir auf Mund und Nase - so, dass mir kein Ton von den Lippen kam und kurz darauf in Ohnmacht fiel, das wahr das letzte mal als ich meine Eltern sah.
Der Morgen war bereits angebrochen als ich wieder zu Besinnung kam und feststellen musste, dass ich mich in einer bereits fahrenden Kutsche aufhielt. Mir gegenüber saß mit freundlicher Miene ein bärtiger Mann und musterte mich von Kopf bis Fuß. Mit tiefer und angenehm rollender Stimmer sagte. "Du, Junge, bist also der Bastard Ritter Helmbrechts".
Ich verstand zunächst nicht was er meinte, doch während unsere Fahrt erklärte mir Rudolf - Edelknecht von Ritter Helmbrechts Vater - dass sich meine Mutter und Ritter Helmbrecht in der Zeit vor meinem Vater oft trafen und man ja an mir sieht was dabei herausgekommen sei.
Auf Geheiß Ritter Helmbrechts sollte mich Rudolf in die Obhut Ritter Wilhelm von Bärenfurt bringen, dieser sollte mich zum Knappen nehmen um mich zu einem Ritter zu erziehen.

Nach einer langen Reise erreichten wir endlich den Hof des Ritters Wilhelm wo man bereits auf meine Ankunft mit heißem Wasser, Seife und einer Scheuerbürste wartete.
Am nächsten Tag begann meine Ausbildung zum Ritter und ich muss sagen es war anders als ich mir als kleiner Junge gedacht hatte.
Nach den ersten beiden Jahren mit lesen schreiben und Heraldik wahr ich froh endlich den Umgang mit Rüstung, Schwert und Lanze zu erlernen.
Eines Tages besuchte mich wie so oft Rudolf und brachte mir Neuigkeiten aus Rabenfels, er berichtete mir wie sich das Land entwickelte, wer mit wem im Streit war und erheiternde Geschichten vom "jungen" Ritter Helmbrecht.
Die Jahre vergingen und ich muss sagen es waren die schönsten Jahre meines Lebens, obwohl ich immer meine Heimat und meine Eltern vermisste.
Kurz nach meinem 26. Lebensjahr, einige Tage vor meiner Schwertleite, überreichte mir Rudolf die besten Grüße Ritter Helmbrechts und einen Brief.
Nach meinem Abschied von Rudolf brach ich das Siegel und las den Brief.


Mein Sohn,

jetzt da du zu einem Mann herangewachsen bist, wird es Zeit dich darüber aufzuklären was damals vor deiner Abreise aus Rabenfels geschehen ist.
Nach dem Besuch deiner Mutter erfuhr meine Gemahlin von deiner Existenz und Sie sah dich als Bedrohung für unseren Leiblichen Sohn an.
Aus diesem Grund ließ Sie dich und deine Eltern unter falschen Anschuldigungen einkerkern in der Hoffnung ihr würdet elend zugrunde gehen.
Als ich davon erfuhr entschloss ich mich meinen alten Waffenbruder Wilhelm von Bärenfurt um einen Gefallen zu bitten, er solle dich als Knappe aufnehmen und dich zum Ritter machen.
Ländereien oder Schätze kann ich dir keine geben, aber ich habe bei Herzog Godwin vom Großen Fluss das Gesuch eingereicht, dich zu einem freien Ritter von Rabenfels schlagen zu können.
Sollte Rudolf die mit diesem Brief aufgesucht haben so wurde meinem Gesuch stattgegeben.
Mein Sohn, trag Stolz den Namen und das Wappen von Rabenfels, ziehe in die Welt hinaus, tue Gutes und erlange Ruhm, und wer weiß vielleicht erhältst du eines Tages dein eigene Lehen.

Ich bin sehr stolz dich meinen Sohn nennen zu dürfen.


Nach meiner Schwertleite und meinem Ritterschlag erhielt ich Waffen eine Rüstung und ein Pferd. Ich zog in die Welt um zu sehen was das Schicksal für mich bereithielt.

Wie ich nach Silberquell kam

Ein Jahr war seit meinem Aufbruch vom Hofe Ritter Wilhelms vergangen und ich hatte auch schon das ein oder andere Abenteuer erlebt.
Eines Tages, ich war noch keine Stunde in den Ländereien von Silberquell, konnte ich belauschen wie sich 3 Personen darüber unterhielten den Hiesigen Lehnsherren um etliche dutzend Rinder zu erleichtern.
"Wundervoll" dachte ich bei mir "ich stelle die Halunken und führe Sie vor den Hiesigen Lehnsherrn" Doch ich musste schnell feststellen, dass mich mein Leichtsinn und meine Unerfahrenheit wie so häufig in eine schlimme Lage brachten.
Als ich voller Elan und Tatendrang durch das Gebüsch brach sah ich das es sich nicht um 3 Diebe handelte Sonden eine Bande von mindesten 10 Mann vor mir stand.
Nach einem kurzen Schreckmoment stürmten mehrere der Bande mit gezogenen Waffen auf mich zu und ich hatte alle Mühe mich zu verteidigen. Nachdem ich 4 von Ihnen niederstreckte, gelang es einem der Angreifer mir einen Sperr in die Seite zu rammen.
Mein Streitkolben traf den Angreifer am Kopf worauf hin ich nur ein knacken hören konnte.
Die anderen Halunken haben sich inzwischen aus dem Staub gemacht, leider hatte einer der Diebe gleich mein Pferd mitgenommen.
Ohne Pferd und schwer verletzt schleppte ich mich die Straße entlang doch nach einer gewissen Zeit brach ich ohnmächtig zusammen.
Als ich wieder erwachte waren meine Wunden versorgt und ich lag in einem Bett, der Heiler der mich versorgte, stellte sich als Grimm vor und teilte mir mit das ich im Hause des Ritters Farelius Sansarius von Silberquell sei und man mich Bewusstlos auf der Straße gefunden hatte.
Während meiner Genesungszeit besuchte mich Herr Farelius und ich schilderte im alles was geschehen war.

Da ich mein Leben dem Heiler und der Gastfreundschaft des Ritters Farelius verdankte schwor ich ihm treu zu dienen bis meine Schund beglichen ist oder ich freigegeben werde.

Seit diesem Tage beschütze ich die Grenzen der Ländereien und stelle Gesindel aller Art um meine Schuld zu begleichen.