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Meinung/Sicherheit/LarpGefahren/Diskussion


"Massenschlachten sind gefährlicher als kleine Scharmütze. Zweikämpfe sind selten so gefährlich wie Kämpfe mit mehreren Teilnehmern. " Das Halte ich für ein oft Zietiertes Gerücht. Wenn die verletzungschange bei einem Schamuetzel bei 2% und in ner massenschlacht bei 1%, dann verletzt sich in jeder 100 Leute Schlacht im Schnitt einer, und in in 5 Schamuetzeln (10 Leute) einer. daher wirken Massenschlachten gefaehrlicher. Aber in schamuetzeln ist viel mehr Bewegung drinn und es ist auch nicht immer einer dabei der mal ein Stop ruft wenn es sein sollte. Gerade die Bewegung ist es was aber gefaehrlich ist (stolpern, in jemand reinlaufen ...). Dicht in der Schildreighe stehen ist zwar nicht so Spannend und man kriegt vielleicht mal nen Kopftreffer ab aber das jemand mit einer Larpwaffe so unkontroliert und brutal zuhaut dass etwas ernstes passiert ist sehr selten und wird meistens ueberbewertet. ChristianK

  • Deine Wahrscheinlichkeitsrechnung verstehe ich nicht. Warum beziehst Du in einem Fall die Teilnehmerzahl ein und im anderen nicht? --RalfHüls

    • Ah. Ich glaube jetzt hab ichs. Hinter der 100 fehlt kein Punkt, sondern ein " Mann-"? Die zweite Rechnung ist IMHO dennoch falsch, da es zwei Unfälle sein müßten. Die These, daß man bei Betrachtung von "Unfällen pro Schlacht" auf ein anderes Ergebnis kommen kann, als bei "Unfällen pro Schlacht, gewichtet nach Teilnehmern", ist indes sicherlich richtig. --RalfHüls

      • Ja die Zahlen sind ja auch wild aus der Luft gegriffen und man sollte auch richtig rechnen koennen. Vermutlich ist die Quote noch geringer denn nicht bei jeder 100 Mann Schlacht passiert was.... Es ging darum zu zeigen, dass auch wenn die Quote geringer ist trotzdem in mehr Massenschlachten was passieren kann. Habe die Zahlen mal geaendert so dass es wieder Stimmt. ChristianK

"Sozialer Stand: Warum ist eigentlich der Ausländeranteil so niedrig?" Ich hab zwar keine Studie zu dieser Frage anzubieten, würde aber sagen, dass alleine die Randbemerkung aus dem Text, viele Larper seien Akademiker, als Argument herangezogen werden kann. Die Ausländerrate der Studierendenzahlen deckt sich nun mal nicht mit der Ausländerrate der Bewohner der BRD. Hinzu kommt, dass man Ausländer mit guter Bildung nicht immer als solche erkennt. In unserer sehr kleinen Spielergruppe gibt es zwei Spieler (inkl. mir) mit Migrationshintergrund. Ich mache aber eigentlich nie die Erfahrung, dass das von anderen in irgend einer Weise wahrgenommen wird, da ich nunmal besser Deutsch als Italienisch spreche. In Verbindung dazu: Die PISA-Studie hat ja festgestellt, dass gerade schlechte Schulbildung, Migrationshintergrund und niedriges Einkommen der Eltern Dinge sind, die überdurchschnittlich oft gemeinsam einhergehen. Das könnte auch heißen, dass gerade diejenigen Ausländer, denen man ihre Herkunft anmerkt, da sie nicht stark integriert sind, vielleicht gar nicht das Geld haben, um auf Larps zu gehen. Es ist ja nicht gerade ein billiges Hobby. -- PatrickC -- 19.09.2008


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