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LarpSani/Diskussion

LarpSani/Diskussion

Ich halte diesen Artikel für in einigen Bereichen veraltet, in anderen mit gefährlichem Halbwissen bzw. Verschwörungstheorien verstopft. HiOrgs verbieten Medikamentenanwendung aus Geldgeilheit? So einen Unsinn habe ich noch nie gehört. Der Schreiber selbst gibt zu, dass dies auf gesetzlichen Regelungen basiert die einzuhalten sind. Diese betreffen übrigens primär wirkliche Sanitätswachdienste - Privatpersonen auf Con, auch wenn sie Sanis sind - dürfen da eventuell mehr. Hierzu sollte man vllt mal mit einem Juristen sprechen. Ansonsten sind einige Infos nicht mehr ganz up to date (auch wenn der NotSan inzwischen da steht), je nach Bundesland gibt es z.B. keine Rettungshelfer mehr, die Bezeichnungen San A, B und C sind auch je nach Organisation verschieden belegt, und was sich im Allgemeinen so San B und C nennt ist nicht automatisch auch Rettungsdienstler.

Auch die Bedeutung des Stifnecks wird in der Erzählung mit dem Sturz deutlich übertrieben, man geht aktuell (zumindest laut PHTLS) sogar dazu über, immer seltener HWS-Immobilisationskragen zu verwenden. Auch wenn er in diesem Fall indiziert war (Sturz aus großer Höhe ist unfallkinematisch ein recht guter Grund eine HWS-Verletzung zu befürchten), hat das erst vor der Umlagerung zu erfolgen, wenn sich die Anwesenden in der Anwendung nicht sicher sind: Also reichte es völlig, auf den Rettungsdienst zu warten. Wichtig war nur, dass jemand den Kopf mit den Händen stabilisierte. Das Warten mit dem Stifneck kann das Patientenwohl nicht gefährden. Er darf halt nur nicht ohne Stifneck bewegt werden. Liest sich eher so, als hätte es da Bedarf dazu gegeben, sich vorher über die Kompetenzen zu unterhalten, damit sich keiner auf den Schlips getreten fühlt. Ob und welche sonstigen Fehler gemacht wurden, geht nicht eindeutig aus der Sache hervor, aber dafür ein Hauptpunkt der im Artikel zu wenig konkreten Platz fand, auch wenn es natürlich der Sinn des Artikels war und ist:

Die Sanis und Orga sollten vor Conbeginn und/oder direkt am Gelände einander vorgestellt werden und ihren Ausbildungsstand kurz klären. So kann man grob in Rettungsdienstler (NFS, RA, RS, NA, ggf RH), medizinisch Ausgebildete Nicht-Rettungsdienstler (Sanhelfer, Betriebssanitäter, evtl Pfleger und Ärzte) und Laien (Ersthelfer mit Erfahrung / Material aber ohne spezielle Ausbildung) einteilen und dies als klare Hierarchie angeben. Jedem mit mindestens Sanhelfer-Qualifikation dann evtl. eine Schärpe aushändigen (die er in einer Tasche tragen kann bis er sie braucht), und schon ist am Einsatzort klar, wer wirklich eine Ausbildung hat - und man hat sich schonmal besprochen und es ist schnell klar, wer am qualifiziertesten ist. So können zwei bis maximal vier der am meisten Qualifizierten direkt am Patienten bleiben, der Rest die Umgebung absichern, Rettungsmittel alarmieren und diese einweisen.

Das genaue Vorgehen hängt hier von der Congröße ab. Von regulären Sanitätsdiensten bei Großveranstaltungen über NSC-Springer, die in Schichten mal Out-Time als Sanis zu Verfügung stehen, bis hin zu Sanis, die komplett IT bleiben, aber sich vorher zu Qualifikation und Materialverfügbarkeit besprochen haben sind viele Systeme denkbar. Man sollte da auch als Sani einfach mal auf die Orga oder die anderen Sanis zugehen und sich kurz vorher absprechen, wenn man denn schon Rabatt haben möchte. Meistens muss man ja eh nichts weiter tun.

Ich möchte jetzt nicht ohne Diskussion alles überarbeiten, darum bitte ich mal um Besprechung (falls irgendwer hier noch mitliest) -- 79.220.141.102 2017-06-29 17:40:05


Kategorie: Diskussion
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