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VRT Modell Struktur

Struktur

Das Konzept wechselt zwischen 3er und 5er abschnitten - Fantasy- und Powerlevel werden in 1-5 unterteilt, andere nur in 3. Ist das gewollt, oder kann man z.b. auch Gewandungslevel auf 1-5 aufbohren?

Fehlende Kategorie

Es fehlt imho noch etwas. Nennen wir es den "Swinging on chandeliers" Faktor, vulgo auch "Cinematik". Ist mir der Diskussion zum Powerlevel aufgefallen: "große Sprengsätze = großen Schaden = heftig Power". Wirklich immer?

Wir wissen doch alle, daß man einem Sauron Millionen von gesichtslosen Gegnern entgegen werfen kann, besiegen kann ihn nur einer: Der, auf den die Kamera gerichtet ist.

Ich schlage daher eine weitere Kategorie vor, die man "Cinematik-Faktor", "Weltenlogik" oder inspiriert von Pratchett "Narratives Momentum" nennt und das von

Gott, ich habe vorhin einen HdR-Vergleich gebracht, ich fühle mich so schmutzig. --TobiasPrinz

:::: Den Sinn des Modells hast Du schon richtig erfasst. Ich sehe nur, wie Dein vorgeschlagender Punkt da helfen soll. Du erwartest, dass die Orga eine grobe Verhaltensvorstellung seitens der Spieler und NSC vorgibt. Wieviel tausend Unterpunkte soll es denn da geben? Du redest jetzt von "Cineastik". Der nächste kommt dann mit "Kuschelfaktor". Der nächste kommt dann mit "Höflichkeit". Etc. pp. So etwas auch nur gröbst zu umreißen sprngt das Modell. Hinzu kommt, dass das IMHO kaum nutzen haben wird. Wenn ich allein schon einen "Cinematik-Level" einführen würde, stellt sich jeder was anderes darunter vor. 30 Leuten denken dann "Genau das was ich will" und meinen alle was anderes. Hinzu kommt noch, dass das im LARP so nicht funktioniert. Im Film habe ich genau einen Blickwinkel: Den der Kamera. Im P&P geht das auch noch halbwegs, weil der Meister den Blickwinkel bestimmt. Im LARP hört das schon bei Veranstaltungen mit 10 SC auf, die etwas unterschiedlicher Meinung der Spielweise sind. Der eine will gerade eine Cineastisches Drama und findet es genau passend den Helden hinzurichten. Die große Tragik eben. Der Spieler, der hier gerade denkt, der Held zu sein, will eben Heldenhaft umher metzeln und dabei nicht sterben. Schon hast Du den größten Streit. Es ist sicher eine schöne Idee, aber man kann das nicht umfassend umreißen, nicht mal grob. Und irgendein beliebiges Detail zu nehmen macht IMHO da wenig Sinn. Dieses Modell versucht ja, dass man mit ihm, sobald man Kenntnis davon hat, kurz und prägnant die Veranstaltung umreißen kann und keine Abhandlung schreibt. --AlexanderSpecht

:::: Ich fürchte, wir sind uns nicht einig. Das eine ist eine Sicherheitsfrage (Wohin darf ich schlagen, wie sollte ich die Waffe handhaben, was ist in bestimmten Situationen zu tun?), das nächste eine Regelfrage (Wieviel Schaden macht welche Waffe? Wie muss ich reagieren, wenn mich Zauber XY trifft?) und das letzte eine Verhaltensfrage (Wie bringt man seinen Charakter rüber? Wie spielt man Treffer schön aus? Wie sorge ich für eine schöne Darstellung? Wann ist welche Aktion udn in welcher Form ein Gewinn für alle Teilnehmer?). Sicherheitsfragen kann man in ein Regelwerk einfließen lassen, in den meisten wird es aber weggelassen oder nur grob angerissen. Solche Dinge lernt man beim Einstieg, findet sie im Internet oder irgendwelchen Einsteigerbüchern. Regelfragen gehören in ein Regelwerk. Und Verhaltensfragen sind eine Frage solzialer Kompetenz und Erfahrung. Es gibt im Internet ellenlange Diskussionen über jede Kleinigkeit, das Thema ist so umfassend, dass eine ganze Buchreihe nicht ausreichen würde, auch nur auf die wichtigsten Fragen eine Antwort zu geben. Den Kronleuchter schwingen kann man aus Sicherheitsgründen wohl in der Regel eh nicht. Und wenn es darum geht, ob ich als Spieler durch NSC getötet werden kann, da könnte ich natürlich einen Ankreuzkasten mit "Ja", "Nein" und "Unter Umständen" hinzufügen. Aber ich halte diesen Punkt nicht für so wichtig, dass ich dafür das Modell vergößern würde. Eine Sicherheit, dass man der Hero wird, finde ich irgendwie nicht spielwichtig, die Frage hat sich bisher nie in dieser Form gestellt. --AlexanderSpecht

::::Das ist eine Frage des Regelwerks. Das gehört nicht ins Modell, sonst müsste ich selbiges um das jeweilige Regelwerk erweitern. Die von Dir angesprochenen Fragen regelt das Regelwerk, nicht das Modell. Und wenn da DSys steht, sollten wohl die Regeln des DSys gemeint sein. Wenn da "Mod DSys" steht, sollten die Mods irgendwo angegeben sein, aber dafür ist das Modell nicht zuständig. --AlexanderSpecht

:::: Deswegen wurde keine Verbindung zwischen DKWDDK und der Opferregel hergestellt. Beides sind voneinander unabhängige Punkte. Man kann auch Punkteregelwerke mit Opferregel spielen und entsprechend im Modell auch Punkteregelwerk auswählen und den Kasten "[ ]Mit Opferregel" dazu ankreuzen. Die Opferregel ist rein subjektiv ("Finde ich das gut?"). Sobald man versucht, die Wirkung einer Aktion einheitlich mit Bedingungen zu regeln, ist es wieder eine Regel. Und selbst Regeln zur Regelung der Opferregel gehören in ein Regelwerk, nicht in dieses Modell. --AlexanderSpecht

:::: Wie schon oben gesagt, um jedes Verständnis dessen auch nur grob zu umreißen, müsstes Du ein Buch schreiben. Das passt einfach nicht größentechnisch in dieses Modell. Ich gebe Dir recht, dass eine solceh Kategorie bei der Conauswahl helfen könnte. Aber sie ist auf der einen Seite größentechnisch nicht zu realisieren, auf der anderen Seite in einer Variante, in der nur Ansätze behandelt werden, auch nur für wenige Spieler nur von sehr wenigen Spielern nutzbar. Ansonsten mach mal bitte ein Kategorisierungsmodell und ich zeige Dir, was da dann alles noch fehlen würde und Du siehst schnell, dass das leider jeden Rahmen sprengt. --AlexanderSpecht

Ich stimme mit Tierlieb überein, daß die "Koordinate" der "Cinematik" bislang im Modell nicht vorhanden ist. Die Frage wie "realistisch" die Ursache/Wirkung-Beziehungen der Erzählhandlung sind, wird durch das FantasyLevel nicht direkt abgedeckt, da auch eine Fantasywelt einer sehr stringenten Logik folgen kann, nach der Fehler bestraft werden, oder aber einer ehr dramaturgischen Logik folgen, bei der Fehler nur dann bestraft werden, wenn der Antagonist sie begeht. In einem P&P-Regelwerk kann man diese Frage über die Regelwerksfertigkeiten abdecken, wie dies etwa "GURPS Swashbucklers" tut, hier gibt es "realistische" Regeln, die etwa beschreiben, wie man den Rapier in einen Feid steckt und "cinematic rules", die etwa beschreiben, wie man mit dem Rapier ein Schloß öffnet, während man mit dem Säbel in der linken Hand die Seeräuber in Schach hält. Da aber selbst fertigkeitenbasierte LARP-Regeln meist deutlich weniger auf diesen Fertigkeiten fußen, als PnP-Regeln, wird auch das Regelwerk meist diese Komponente nicht sauber abbilden. Auch die OpferRegel deckt nur den Teil der "plausibilität" ab, die den eigenen Charakter betrifft, und nicht z.B. den Plot. Bleibt ein diffuses Gefühl von Intention der Spielleitung und eines "Spielstils", aber diesen zu beschreiben, war ja gerade das Ziel des Modells. Also wäre es sicher nicht falsch, auch zu fragen: wollt Ihr eine "konsequente" Welt spielen, oder eine "heroische". Hält der Bösewicht den arroganten Monolog, in dem er seinen Plan verrät, oder muß man den selbst ausspionieren? Soll Frodo an der Wetterspitze ins Gras beißen oder wird Eddard Stark vor dem Schaffott gerettet? --RalfHüls

::::: So, nach einigem hin und her ist es in die neue Variante dann eingearbeitet worden. Der Punkt heißt jetzt "Angestrebtes Filmklischee". Ich hoffe, ich konnte Dich und andere damit zufrieden stellen :o). Danke nochmal für den Einwurf, auch wenn ich es zunächst nicht einsehen wollte. --AlexanderSpecht

Was mir eigentlich viel mehr fehlt als wie Cineastisch das ganze z.b. ist, ist die Frage wie stark äh, ich unter Railroading leide. Ich kann Cons bei denen einem die SL irgendwohindrückt und dann auch gleich noch sämtliche Aktionen die ihr nicht in den Kram passen ausbremst nicht leiden. Und das ist auch komplett unabhängig von den Regeln. -- SeeGras

V 1.1

V 1.2

Powerlevel

Downloads

Wie wohl bemerkt wurde, ist die PDF-Variante weggefallen. Das liegt daran, dass mein kostenloser pdf-Maker völlig unzuverlässig ist und schonmal grundsätzlich Hyperlinks nicht übernimmt. Wer aus dem DOC ein PDF machen möchte und einem FTP-Admin zum hochladen schicken mag (Sofern es ein FTP-Admin nicht selber umwandelt) erhalte meinen freundlichsten dank. --AlexanderSpecht

Fantasy-Level:[ ] Destruktive Charakterkonzepte sind erlaubt (PvP)

Powerlevel vs. Fantasylevel

Gerade in der highest Fantasy beschreibung wird wieder Powerlevel und Fantasy Level durcheinandergewuerfelt. So ist die Existenz von Daemonen und Engeln auch in low Fantasy Settings moeglich. Beispielsweise ist die Ars Magica Welt das mystische Mittelalter (Low Fantasy), in der aber die Magier extrem maechtig (high Power) sind. -- ChristianK

Ein weiteres Modell


Kategorie/Meinung

zuletzt geändert am 2012-08-09 10:05:55 durch Tim Drachenroester