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KönigreichLyrien/Geschichte Lyrien

Vorspiel und Vergangenheit

Der Heilige Hilarius wird durch sein Wirken der Erneuerer der ceridischen Religion. In nur wenigen Jahren sammelte der charismatische Hilarius sechs Jünger um sich, darunter auch hohe Vertreter der alten Geistlichkeit. So konnte die Kirche und mit ihr die Gläubigen fast vollständig reformiert werden. Schon wenige Jahre nach Hilarius Erscheinen ist fast ganz Friedland und Avarien reformiert und beruft sich auf die neuen Manifeste des Hilarius. Aurelius der erste unter den Jüngern des Hilarius wird zum ersten neuen Patriachen der Kirche und reformiert auch diese selbst grundlegend. Der Bau der großen Kathedrale im Prätorium Hilarii wird von ihm begonnen, und er gibt dem Prätorium wie auch der Kirche selbst die Form, die wir heute alle kennen.

Das Schicksal Wolkowiens

104 n.H.E. (1994)

Edmund de la Cruz kauft mit Unterstützung der lyrisch-ceridischen Kirche die Provinz Wolkowien von Dracconia. Sie wird als Fürstentum Friedland Teil des lyrischen Königreichs und Edmund de la Cruz wird Fürstbischof von Friedland. Damit verwebt sich die Geschichte Lyriens und Friedlands und damit beginnt unsere Geschichte.

105 n.H.E. (1995) - Die Blutnacht von Boringrad

Der Fürstbischof lädt den hohen Adel der Wolkowen zu einem Fest in den Kavelinpalast zu Bornburg; viele Bojaren und Podins folgen der Einladung. Doch statt einem fröhlichen Fest finden Sie fast alle ihren Tod, denn ihre Henker standen schon bereit. Der Boden des Palastes soll überschwemmt mit Blut gewesen sein. Der Fürstbischof lässt in dieser Nacht fast den gesamten Adel der Wolkowen niedermetzeln, nur wenige entkommen. Auch der alte Gospodin fällt dem feigen Anschlag zum Opfer, seine beiden Kinder jedoch entkommen der Blutnacht und verstecken sich fortan. Der junge neue Gospodin flieht in die eiserne Rust, seine Tochter taucht in Caspelbrunn am Hofe der Burggräfin unter. Diese Tat legt den Grundstein der lyrischen Besatzung und prägt viele Wolkowen bis heute.

Nach dem Tod des Königs wird dessen Sohn der Graf von Kroningen zum König Lyriens. Corvinius der III. richtet sein Interesse in den ersten Jahren seiner Regentschaft hauptsächlich auf Eveland.

106 n.H.E. (1996)

Schon ein Jahr nach seiner Krönung kommt es zum Streit zwischen König und Patriarch um die Einsetzung eines neuen Bischofs im Bistum Reutin. Am Ende siegt die Kirche und ernennt ihren Kandidaten für das Amt.

108 n.H.E. (1998)

(LARP: Nebellegenden 2 – Bärenjagd) Ein alte Reliquie, Hilarius Dolch, taucht auf einer Feste in der Bärentrutz auf. Zwischen Kirche, dem örtlichen Podin und den lyrischen Besatzern kommt es zum Streit um den Besitz der Reliquie. Am Ende verschwindet diese aus unerklärlcihen Gründen und wurde bis heute nicht mehr aufgefunden.

Tod seiner Heiligkeit des Patriachen Ilmarius VII. Sein Nachfolger als Oberhaupt der lyrisch-ceridischen Kirche wird Vastus II aus dem Orden der Hilariusiten. Nach dem Tod des alten Patriarchen, der dem Orden der Bannkreuzer angehörte verschieben sich nun einige Einstellungen der Kirche zu mehr Offenheit.

109 n.H.E. (1999)

(LARP: Nebellegenden 3 – Nebelschwaden)

(LARP: Nebellegenden 4 – Goldrausch) In der Nähe von Balstadt, von den Wolkowen auch Balinsky genannt wird eine Goldmine gefunden. Hunderte von Abenteurern und Glückrittern, Stadtbewohnern und Bauern ziehen zur Mine an der Grenze Dracconias. Die örtlichen Adligen streiten um die Rechte an der Mine und es kommt zu einigen Zwischenfällen. Die Ereignisse dieser Tage machen manchen zum reichen Mann, die meisten sehen aber nicht mehr als ein paar Körnchen des strahlenden Gold.

Als die Goldsucher immer tiefer in Berg hinab steigen wird in der Mine verfluchtes Blutgold entdeckt und es machen Gerüchte von schrecklichen Ereignissen die Runde. Später sollen schreckliche Dinge geschehen sein, etwas Schreckliches und Böses soll in den Tiefen der Mine eingesperrt gewesen sein. Manche sprechen hinter vorgehaltener Hand gar davon dass es Beelzenach, einer der mächtigen dunklen Diener des Bozephalus selbst gewesen wäre. Die Kirche schickt Kardinalkurator Berengar dort hin um die Angelegenheit zu klären.

Eine große Allianz von Rittern und Soldaten aus den gesamten Mittellanden führt unter der Führung des Königs von Beilstein im Osten Krieg gegen das dunkle Reich Torog Nai. Auch Männer aus Lyrien und Friedland sind dort, viele von ihnen kehren nicht zurück.

110 n.H.E (2000)

(LARP: Nebellegenden 5 - Winterfest) Der Konflikt zwischen Wolkowen und den lyrischen Besatzern spitz sich immer mehr zu. Die Strelitzen sammeln sich in der Eisernen Rust und die Gerüchte um den noch lebenden Sohn des alten Gospodins scheinen sich zu bewahrheiten. Immer mehr Bauern bewaffnen sich.Der Fürstbischof hat einen Handel mit dem König von Beilstein eingegangen. Soldaten aus Beilstein tauchen in Friedland auf und unterstützen den Fürstbischof.

Der Sohn des Gospodin zieht mit seinen Strelitzen aus der eisernen Rust gen Bornburg/Boringrad. Auf seinem Zug schließen sich ihnen die Wolkowen in großer Zahl an. Der Krieg scheint unabwendbar, doch nur wenige Tage bevor die beiden Heere aufeinander treffen erscheint eine noch dunklere Wolke am Himmel – die Pest.

Niemand weiß woher die Geißel gekommen ist, aber schon nach wenigen Tagen hat sie ganz Friedland in ihren Fängen und Pestilenz und Tod schweben über dem ganzen Land. Schon in den ersten Tagen fallen ihr viele zum Opfer, besonders schlimm wütet sie in Bornburg. Eines der ersten Opfer ist der Fürstbischof selbst, so sagt man. Der Kavelinpalast in Bornburg wird geplündert und gebrandschatzt und überall in Bornburg herrscht Chaos.

Der Krieg ist vergessen! Die Soldaten aus Beilstein fliehen zurück in die Heimat, die bewaffneten Wolkowen kehren schnellstmöglich zu ihren Familien zurück. Der Gospodin soll sich wieder in die Eiserne Rust begeben haben.

Nachdem sich das Chaos in Friedland wieder beruhigt hat steht das Land führungslos da, viele einfache Menschen aber auch Ritter und Adlige sind der Pest zum Opfer gefallen.

Friedland wird fortan von Kardinalkurator Berengar beherrscht, der zusammen mit ein Rat unter der Leitung der Burgräfin von Caspelbrunn das Land regiert.

111 n.H.E. (2001)

(LARP: Nebellegenden 7 – Balinsky) Die Bürger von Balstadt oder auch Balinsky haben die Ereignisse während der Pestwelle in Friedland genutzt. Durch einen Handel mit dem Kardinalkurator und einer unbekannten Gabe an die ceridische Kirche erhält Balinsky das Stadtrecht und wird damit zur freien Stadt.

(LARP: Nebellegenden 9 – Markttag) Beim Markttag in Usnotajaw wird unter alten verwitterten Steinen ein uralter Tempel mit Spinnensymbolen entdeckt. Es gibt seltsame Gerüchte, man erfährt aber nichts genaues.

Am Ende des Sommers ist der Fürstenrat in Caspelbrunn wieder vollständig besetzt und auch sonst kehrt in Firedland wieder etwas Ruhe ein.

In Wolfeneck wird von Baron Leon du Mont mit dem Bau des Sydar-Born Kanals begonnen. Viele wolkowische Leibeigene werden hier in den nächsten Jahren Frondienste leisten.

Avarien und das cerdische Fähnlein

112 n.H.E. (2002)

In Avarien wird mit dem Segen der Kirche das 2. ceridische Fähnlein gegründet. Erster Soldherr wird Herr Ascalante von Freystetten. Neben 2 Rotten Spießknechte ist das Fähnlein auch mit neuster Waffentechnik aus Lyrien ausgestattet. Über die Jahre steht das Fähnlein unter seinem Hauptmann Wolfram Wehringer bei verschiedenen Herrn in Sold und kämpf auf vielen Schlachtfeldern in Lyrien, den Mittellanden und darüber hinaus.

(LARP: Nebellegenden 10 – Frosttürmen) Auf der Burg Bärentrutz in der Baronie Frosttürmen gehen seltsame Dinge vor. Die Gemahlin des Barons stirbt im Kindbett, der Baron selbst verliert durch dir Ereignisse den Verstand und flieht in die Wälder. Um ihr einziges Kind und die Geburt ranken sich verschiedene seltsame Geschichten. Manche sagen sie hätten gesehen wie ein Engel Fleisch geworden wäre, andere schwören das Kind wäre vom Bozephalus besessen. Was aus dem Kinde geworden ist liegt im Unbekannten, manche sagen es wäre ins Prätorium Hilarii gebracht worden.

113 n.H.E. (2003)

Der Ostringer Freihafen behauptet in der Seeschlacht von Ostringen gegen die Schiffe des Grafen von Salzach seine Unabhängigkeit. Der Graf stirbt bei diesem Seegefecht, daraufhin wird aufgrund einer komplizierten Erbfolge der Sohn des Herzogs von Avarien der neue Graf von Salzach. Der alte Zwist zwischen den Erblinien Avariens und Evelands keimt wieder auf.

Der Baron von Wolfeneck wird neuer Soldherr des ceridischen Fähnleins und schickt dieses unter seinem Ritter Chevalier Albert d´Oreilles auf eine Expedition ins ferne Mythodea. Doch anstatt der erhofften Städte aus Gold findet sich nur dunkles Gezücht und manch verlorene Seele. Viele Knechte kehren aus der Ferne nicht zurück und der Baron erhöht die Abgaben um das verloren Gold zurück zu erlangen.

114 n.H.E. (2004) (LARP: Nebellegenden 11 - kleines Fähnleinmanöver)

(LARP: Wolfeneck 1 – Artilleriemanöver) Im Herbst besetzen Wolfenecker Truppen die Burg des Barons von Watzgenstein, da dieser in den Augen der Wolfenecker nicht mehr für ruhe und Sicherheit sorgen konnte. Seither weilt der Baron von Watzgenstein als Gast am Hofe in Wolfeneck.

115 n.H.E. (2005)

(LARP: Das Grosse Manöver 2005) In der Baronie Wolfeneck in Friedland findet ein großes Manöver vieler Kriegshaufen aus aller Herren Länder statt. Viele fragen sich auf welchen Gründen der Baron so etwas ausrichtet.

Zur Ausrichtung der Großen Turney in Rot-Rosen zu Normont wird der Ritterbund des Weißen Löwen gegründet. Viele Ritter aus Normont, Avarien, Friedland, Sommerlund und vielen anderen Ländern der Mittellande treten diesem Bund bei.

116 n.d.E. (2006)

Avarien: Der Sohn des Herzogs von Avarien reist mit seinem Gefolge nach Allerland und knüpft erste direkte Verbindungen Avariens ins Ausland. Die Spannungen zwischen Avarien und Eveland beginnen sich zu verschärfen und der interne Kampf um Macht und Einfluss hat zugenommen.

Friedland: Prospero Auqilius bringt eine bedeutende Familienreliquie der Familie von Falkenhain zurück. Der alte kranke Baron verspricht ihm daraufhin ein Lehen und überlässt ihm seine Tochter Petrissa als Pfand, und scheint diese danach vergessen zu haben.

Der Sydar-Born Kanal in der Baronie Wolfeneck in Friedland wird nach 5 Jahren Bauzeit fertig gestellt. Viele wolkowische Leibeigene haben hier Frondienste geleistet. Der Baron von Watzgenstein, der immer noch als Gast am Hofe des Barons du Mont weilt, erkrankt schwer, gesundet aber wieder. Baron Leon du Mont übernimmt in seinem Namen die Regentschaft der Baronie Watzgenstein.

(LARP: Das Grosse Manöver 2006) Auf Wolfenecker Boden findet zum zweiten Mal ein großes Manöver vieler Kriegshaufen aus aller Herren Länder statt. Viele Gerüchte über die Absichten des Barons machen die Runde. Seit dieser Zeit strömen vermehrt Flüchtlinge nach Falkenhain, das westlich an Wolfeneck grenzt.

117. n.d.E (2007)

Avarien: Im lyrischen und avarischen Adel machen sich Unruhe breit, mancher Orten wird gar von bevorstehendem Krieg gesprochen. Beide Seiten, der Sohn des avarischen Herzogs und die Anhänger des Königs scharen Verbündete um sich.

Eveland: Der Graf von Silberburg stirbt einen plötzlichen und überraschenden Tod, seine älteste Tochter wird damit zur Gräfin von Silberburg. Als starker Vertreter der lyrischen Krone und einflussreicher Mann in Friedland verschiebt sich hierdurch vieles. Niemand weiß genau wo die neue Gräfin steht.

Wenzingen: Beim Treffen des Ritterbunds des Weißen Löwen in der Grenzmark in Wenzingen erhält Gerome Severin dé Loret für die Verdienste am Hause von Weissensand das Lehen Tiefenthal und wird zum Vogt von Froheim ernannt. Kurz darauf entführen maskierte Schergen seine Schwester. Florence kann gerettet und befreit werden. Bei den Entführern findet sich ein Ritter in den Farben des Grafen von Stahlberg, ein Bastard des Grafen.

Die unselige Verwicklung um Pertrissa von Falkenhain scheint keinen Ausweg zu kennen. Der kranke Baron scheint seine Tochter vergessen zu haben. Prospero ist aber auch in seiner Heimat in Normont in Ungnade gefallen. Beide reisen an den avarischen Hof und dann mit Gerome und seiner Schwester Florence weiter nach Froheim. Barnabas von Rothenstein hadert mit seinem Schicksal, und begleitet Petrissa nach Avarien bevor er nach Falkenhain zurückkehrt.

Friedland: Der Baron von Falkenhain ist nach langer Krankheit zum Eynen berufen worden. Damit ist sein Sohn Hagen von Falkenhain der neue rechtmäßige Baron von Falkenhain. Was wird der neue Baron nun tun?

Aus Friedland wird immer wieder von seltsamen Ereignissen berichtet, die scheinbar mit dunklen Mächten verbunden sind.

Avarien: (Das Grosse Manöver 2006) In der Vogtei Froheim auf avarischem Boden findet ein großes Manöver vieler Kriegshaufen statt. Viele fremde berühmte Kriegshaufen finden sich dort ein. Es werden viele Verhandlungen zwischen den Männern des Herzogs und den Hauptleuten geführt.

Aturien: Marchese Xarkson de Pammure heiratet die Schwester des Markgrafen von Oschenheim. Was das für die Beziehung zu Lyrien, Avarien und Friedland genau bedeuten wird mag niemand abschätzen. Es gibt Gerüchte der Baron von Wolfeneck hätte sich in Aturien selbst zum Fürsten Friedlands gekrönt.

Eveland: Der Graf von Stahlberg beginnt den Konflikt noch vor dem Winter, und führt seine gesammelten Gefolgsleuten nach Süden Richtung Salzach.

Avarien: Gerome Severin Loret und seine Schwester Florence laden ihre Freunde und Verbündete auf ihr neues Gut Tiefenthal. Viele Dinge ereignen sich während dieser Tage:

Die Verwicklungen um seine Schwester Petrissa, Prospero Aquilius und Barnabas von Rothenstein finden durch die weise und ritterliche Entscheidung des neuen Barons Hagen von Falkenhain ein glückliches Ende: Prospero Auqilius ist fortan der neue Herr von Rothenstein. Barnabas erhält aus den Besitztümern der Familie von Falkenhain ein neues Lehen und wird zum Vogt ernannt. Petrissa findet in ihrem Bruder einen Fürsprecher und wird Barnabas als Gemahlin versprochen. Scheinbar hat in jenem Moment jeder sein Glück gefunden. Leonhardt von Mümpelgard erhält nach vielen Jahren treuer Dienste als Knappe den Ritterschlag und verschreibt sich sofort der Sache Avariens :)

In den Wäldern der Vogtei treibt eine Bestie ihr Unwesen, man findet eine tote Magd und stößt auf einen Altceriden der mit den bozephalischen Mächten im Bunde ist. Sein Meister von dem er spricht, wird jedoch genauso wie die Bestie nicht gefunden.

Mehrere Briefe des Grafen von Stahlberg sorgen für Unsicherheit über seine wahre Position, und am Hilariustag bringt ein verwundeter Bote die Nachricht – Salzach ist belagert….

Hagen von Falkenhain sandte Barnabas von Schönbuch mitsamt seiner Schwester Petrissa zurück nach Friedland mit dem Auftrag die Grenzen zu befestigen und sich auf einen Konflikt vorzubereiten.

Die Gräfin von Silberburg reiste mit Florence de Loret in Begleitung von Hagen von Falkenhain und Marchese Xarkson nach Akrona um dort mit ihrem Vetter, dem König zu reden und auf ihn einzuwirken.

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