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FastVerbranntBeispiel

Untreue im Orga-Umfeld

Zeitweilig wurde auf VerbrannteLocations das Pfadfindergelände Hasenheide bei Verden als "verbrannt" gelistet. Nach einer heftigen Debatte stellen sich die Fakten ungefähr so dar:

Für als Ursache angegebene Veranstaltung hat eine Orga "D" ihren Länderhintergund einem Bekannten zur Verfügung gestellt. Dieser war weder selbst Mitglied der "D"-Orga, noch hat diese das Con veranstaltet oder sieht sich hinsichtlich des Vertrages, der Teilnehmer oder der Inhalte in der Verantwortung. Die "D"-Orga hatte mit dem Con nichts zu tun, ihr Name wurde nur aus "Marketinggründen" für den Con verwendet. Die Orgamitglieder waren selbst nur als NSC auf dem Con.

Ein ehemaliges Mitglied einer anderen Orga, der ehemaligen "K"-Orga hatte für den Platz unterschrieben, dann aber nicht bezahlt, sondern laut glaubhafter Aussage der restlichen Mitglieder der "K"-Orga das Geld veruntreut. Die restlichen Mitglieder der ehemaligen "K"-Orga waren bemüht, mit dem Verwalter des Platzes eine Lösung zu finden und ggf. die Location aus eigener Tasche zu bezahlen. Laut hier vorherrschender Meinung (und wohl auch der des Gesetzes - Stichwort GbR) sollten die restlichen Mitglieder der ehemaligen "K"-Orga in den sauren Apfel beißen, die ausstehenden Kosten für die Location zahlen und eine Lehre daraus ziehen - und sei es nur, dass man sich sehr genau anschauen soll, mit wem man einen Con organisiert, erst recht, wenn man das als Privatperson und nicht als rechtlich abgesicherter e.V. macht

Es scheint so zu sein, dass der Verwalter des Zeltplatzes Hasenheide jetzt doch wieder Liverollenspieler annimmt. Falls dies der Fall ist, so ist das auch als ein Ergebnis der Tatsache zu sehen, dass ihm seitens der LARP-Szene gezeigt wurde, dass wir nicht tolerieren, wenn Orgas oder Einzelpersonen ihre Locations nicht zahlen.

Die Person, die für das Pfadfinderzentrum Hasenheide unterschrieben hat, hat auf der bei Liverollenspielern sehr beliebten Burg Tannenberg ein weiteres LARP unter dem Namen der "K"-Orga veranstaltet, und auch dort offenbar nicht gezahlt. Nach telefonischer Auskunft der Burg Tannenberg führt das dazu, dass auch dort in Zukunft nur noch Liverollenspieler angenommen werden, wenn sie die Burg per Vorkasse zahlen. Auch hier wurde das zweite im LARP-Kalender genannte Orga-Mitglied angerufen, das erst seit kurzem von dem Problem weiß. Es ist zu hoffen, dass von ihm das Problem mit der Burg Tannenberg geregelt wird und auch dort Seitens der restlichen Orga dieses Cons die Location gezahlt wird (erneuter Hinweis auf das Stichwort GbR).

Hier sollte dann eventuell auch mal was Ausführlicheres zum Thema "Anscheinsvollmacht"/"Duldungsvollmacht" drin stehen, was hier als Randproblem mitspielt, also eine für Außenstehende scheinbar vorliegende oder durch stille Zustimmung tatsächlich erteilte Vollmacht eines bekannten (?) Veranstalters, die an einen Fremden weitergegeben wird, was dann unter Umständen dazu führt, dass der ursprüngliche Namensgeber für alle Rechtsgeschäfte haftbar ist, die der andere dann abschließt. Ist ein weitgehend unbekanntes Faktum, trifft immer die unerfahrene Orga und kann wirklich teuer werden.

ThiloWagner, FredSchwohl, et. al.; RalfHüls (ed.)


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