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BruchenBall

Bruchenball

Bruchenball ist eine Art "mittelalterlicher" Vorläufer des Fußballs.

Es kursiert folgende Entstehungsgeschichte:

  • Ursprünglich war Bruchenball Teil der Ausbildung eines Knappen. Sinn des Ganzen war es, dem Knappen zu verdeutlichen wie es ist, seinen Herren in einer Schlacht aus dem Feld zu retten.

    Die Knappen der einzelnen, zum Teil verfeindeten, Ritter maßen sich regelmäßig im Bruchenball. Da der Einsatz von Waffen nicht unüblich war und entsprechend die Zahl an Verletzungen und Todesfällen, beschloss man, im Spiel als Kleidungsstück nur noch die Bruche zuzulassen, um das versteckte Mitführen von Waffen und deren Gebrauch auszuschließen.

Bruchenball wurde demnach im Früh und Hochmittelalter gespielt.

Anderen Berichten zufolge handelt es sich um ein Spiel, das nur grob auf Grundlage historischer Ballspiele auf modernen Mittelaltermärkten entstanden ist.

Bruchenball WM

Anlässlich der Fussball-WM 2006 in Deutschland entschlossen sich die Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH eine "Bruchenball WM" ins Leben zu rufen. Die Veranstaltung sollte ursprünglich auf Burg Satzvey veranstaltet werden, wich dann aber nach Schloss Rheydt aus.

Die WM 2006

Von 32 möglichen Teams wurden 16 Turnierplätze belegt, womit alle Mannschaften schon zu Beginn das Turniers das Viertelfinale erreicht hatten.

  • Im "kleinen Finale" standen sich Portugal und Deutschland gegenüber. Als Sieger ging Portugal hervor
  • Im "großen Finale" standen sich Schweden und die USA gegenüber. Als Sieger und Weltmeister ging Schweden hervor.

Bruchenball Meisterschaft

Ferner findet bereits seit einigen Jahren auf dem Mittelalter-Markt in Offenbach-Rumpenheim alljährlich die (inoffizielle?) deutsche Bruchenball-Meisterschaft statt.