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GNS fürs LARP

GNS ist die Abkürzung fuer Gamism, Narrativism und Simulationism. Im BigModel bilden sie zusammen die sogenannte Creative Agenda (CA). Grob gesagt sind diese drei Punkte verschiedene Spielstile, wie und mit welchem Ziel man Rollenspiel betreiben kann (siehe Links zum Thema).

Im Larp kann man diese drei CAs ebenfalls wiederfinden, wobei man sie noch überspitzter formulieren kann:

Die drei CAs sind nicht unvereinbar. So können der Gamer und der Narrativist nun in den Wald ziehen, um die Orks zu jagen. Für den Simulationist ist es eventuell sinniger, den Orks nicht zu begegnen, stattdessen mit freundlicheren Wesen zu interagieren und das Ambiente zu genießen.

Es kann zwischen Spielern verschiedener Stile leicht zu Konflikten kommen. Typischerweise tauchen diese Konflikte dann auf, wenn es um Prioritäten geht (siehe dazu beispielsweise SpielOderAusstattung): Simulationisten legen großen Wert auf Ausstattung, Narrativisten auf Spiel. Da jeder von sich behauptet, "Rollenspiel" zu machen und jeder zwar die CA des anderen gutheißt aber eben womöglich nicht als wichtig erachtet, gibt es Spannungen. So ist zum Beispiel das Ambiente für den Simulationisten essentiell, für den Narrativist nur schönes Beiwerk und für den Gamist nur eine Kennzeichnung des Status und der Interaktionsmöglichkeiten der Elemente der Spielwelt.

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zuletzt geändert am 2012-07-05 13:50:28 durch Tim Drachenroester