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Kelten

"Keltische" Charaktere lassen sich generell in zwei große Gruppen unterteilen:

Allgemein kann man sagen, dass sich die Kelten im Larp aus 2000 Jahre Geschichte (von der Bronzezeit bis in die Neuzeit) alles zusammengeklaut haben, was ihnen gefällt. Es handelt sich vom Hintergrund keineswegs um Reenlarpment, allerdings wird bei der Ausrüstung sehr viel Wert auf gutes Ambiente und historische Vorbilder gelegt.

Religion

Die Kelten im Larp haben sich eine pseudohistorische Religion geschaffen, benutzen allerdings die realen geschichtlich überlieferten Götternamen und versuchen auch, die Aspekte der Götter einigermaßen beizubehalten. Die Quellenlage und Forschung geben für eine ausgefüllte Larpreligion zu wenig her, so dass auch die romantischen Einflüße des 18/19Jhd. mit eingebaut worden sind (Druidenkult usw.).

Ständegesellschaft

In Anlehnung an die historischen Kelten wurde im Larp die Drei-Stände-Gesellschaft übernommen und wird sehr stark ausgespielt (wehe dem, der einen Druiden oder gar eine Priesterin beleidigt!). Die Stände bestehen aus Adel, Klerus und Freien.

Der Adel besteht aus Kriegern, wobei das Wort Krieger nicht mit den Kämpfenden gleichzusetzen ist, sondern nur den adligen Krieger (wie im Mittelalter der Ritter) meint. Um Krieger zu werden, muss man erst eine Zeit der Prüfungen bestehen (inTime), quasi eine Art Knappenzeit. Es gibt keinen Geburtsadel, sondern die Tapfersten und Besten werden in den Adelsstand erhoben. Allerdings sollte man den keltischen Adel nicht mit dem mittelalterlichen Adligen vergleichen, da die Befehlsstrukturen bzw. die Rechte und Pflichten sehr verschieden sind.

Der Klerus hat eine Sonderstellung innerhalb der Gesellschaft und besitzt sehr viel (allerdings indirekte) Macht. Vor allem der Aberglaube und das Göttervertrauen der Kelten sollte ausgespielt werden. Wichtig ist der Respekt, den man dem Klerus entgegenbringt.

Freie sind alle anderen Kelten, wobei ein Freier durchaus mehr Ruhm und Respekt ernten kann als z.B. ein Krieger. Handwerker werden hoch geachtet und jeder Freie hat z.B. im Stammesrat seine Stimme.

später mehr Yann

Ausrüstung

Kleidung: Die Darstellungen der keltischen Charaktere ist meist an die LaTene-Zeit angelehnt. Überlieferte bz. Annehmbare Kleidung der Kelten zu dieser Zeit sind;

-Ian

Irischer Kilt

Ursprünglich trug der Ire eine knielange Tunika (die "léine") aus Leder, Wolle, besonders aber Leinen. Der Kilt ist eigentlich eine recht späte Entwicklung, als aus Materialknappheit der obere Teil der Tunika aufgegeben wurde.

Das Wichtigste ist dabei vielleicht, dass der von Scott aufgebrachte Mythos, dass alle Iren gelbe Kilte trügen, nicht der historischen Wahrheit entspricht und darauf beruhte, dass irische Häuptlinge gelbe Umhänge trugen. Jeder Clan trägt eine bestimmte Farbe, im Gegensatz zum schottischen Tartan allerdings einfarbig. Durch diese Farbe wird Clan und Familienzugehörigkeit ausgedrückt. Als Material wird Leinen, im Winter auch Wolle verwendet.

Zusätzlich zur Farbe des Kiltes dient ein Pflanzenabzeichen an der Kopfbedeckung oder über dem Herzen zur Feststellung der Clanszugehörigkeit (entweder die tatsächliche Pflanze oder eine Brosche oder Stickerei). Ein Häuptling würde dieses Abzeichen als Stickerei auf der Vorderseite seines Kilts tragen.

Während der schottische Kilt aus Wolle gefertigt wird, ist der klassische irische Kilt aus einfarbigem Leinen.

Die Länge des Materials sollte ausreichen, den Kilt vier mal um den Träger zu schlingen (ca. 3,60m bis 4,80m). Die Breite reicht vom der Taille bis zu den Knien. Nach dem Wickeln werden die beiden Enden überkreuzt und das Ganze mit einem Gürtel festgehalten.

Das lass sein

Sonstiges

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Ergänzungen

Wie man sich als "richtiger" Kelte benimmt

Was bedeutet das jetzt für's LARP?

Weitere Ausrüstungstipps

Waffen:

Alternativ:

Rüstung:

- Dudelzack, Ian


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zuletzt geändert am 2013-10-24 15:34:38 durch Allan Wegan