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Tonflöte (Okarina)

Tonflöte Okarina

Geschichte und Herkunft

Das vermutlich über 12.00 Jahre alte Instrument wurde in allen antiken Hochkulturen gebaut und gespielt, z.B. bei den Mayas, Inkas und Azteken. Es hatte verschiedene Formen, in Mittelamerika meistens Tierformen (z.B. von Vögeln), oder die Form eines Eis im alten China.

Der italienische Tonbrenner Giuseppe Donati entwickelte mitte des 19. Jahrhunderts die heute viel verbreitete Okarina in rübenform, mit 10 Löchern und einem Tonumfang von 1,5 Oktaven. Siehe auch Wikipedia Artikel Okarina

Zu welchen Charakteren passt sie?

Tonflöten passen im Grunde zu allen Charakteren. Da es sie in sehr unterschiedlichen Größen, Formen, Farben, und Bemalungen gibt ist nur darauf zu achten, dass der Stil der Flöte zum Charakter passt.

Wenn eine schlichte Tonflöte zu jedem Charakter passt, wird hingegen eine http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/21/Okarina-aus-Ton.png

http://www.perlen-service.de/neueperlen/okarinas.jpg

Tonflöte mit vielen Mustern nicht zu jedem Charakter passen.

Schwierigkeitsgrad

Die Okarina ist ein einfach zu erlernendes Instrument. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass beim Spielen die Geschwindigkeit mit der die Luft in die Flöte geblasen wird immer gleich bleiben muss, da sonst enorme Tonhöhenschwankungen die Folge sind. Hier ein (Klangbeispiel welches zeigt, wie man die Tonhöhe eines einzelnes Griffs durch die Anblasstärke variieren kann. Wenn auf einer Tonflöte Melodien gespielt werden sollen muss man also sehr gleichmäßig die Luft rein pusten. Dadurch hat man auch keine Möglichkeit die Lautstärke zu variieren ohne das die Intonation darunter leidet.

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • ambientig
  • klein und kompakt, man kann sich eine kleine Okarina sogar als Schmuck um den Hals hängen
  • trotz der kleinen Größe sehr laut
  • günstig in der Anschaffung
  • größere Okarinas haben einen warmen, dunklen, exotischen Klang

Nachteile:

  • der piepsige Ton von kleinen Okarinas kann auch nervig sein
  • sie können kaputt gehen
  • kleiner Tonumfang (6 Töne bis 1,5 Oktaven, je nach Instrument)
  • sie lässt sich nicht so einfach stimmen und auf andere Instrumente anpassen (das geht nur über die Anblasstärke, siehe "Schwierigkeitsgrad")

Was beim Kauf zu beachten ist

  • Sind die Grifflöcher an den richtigen Stellen gebohrt?

Das heißt, ob die Löcher so gebohrt sind, dass die Töne untereinander stimmig sind und keiner zu hoch oder zu tief ist. Je nach Tonflöte kann man das selber leider nur schwer überprüfen, da man erst mal die richtige Anblasstärke herausfinden muss und diese dann auch noch konstant halten muss, da sonst auch eine richtig gebohrte Tonflöte schief klingt. Am besten man lässt den Verkäufer, der meistens seine Flöten gut kennt, selber einmal eine Tonleiter drauf spielen und kann selber dabei überprüfen, ob die Töne stimmig sind.

Zubehör

  • eine Grifftabelle (unbedingt mit der Flöte zusammen kaufen, da es bei Okarinas keine einheitliche Griffart gibt)
  • ggf. ein Lederband, wenn man die Flöte um den Hals hängen will

Bezugsquellen

  • Tonflöten von Ton in Ton – diese Flöten sind sehr zu empfehlen! Sie sind alle sauber gestimmt, die Löcher sind also an den richtigen Stellen gebort und die Flöten haben einen schönen klaren Klang.

Siehe auch BezugsQuellenMusikinstrumente

--Ariana


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Kategorie/Musik