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RickS./Tross Silberquell/Dan1

Gero Steinanger

  • Herkunftsland: Kosch

  • Herkunftsort: Koschtal

  • Religion: 12 Götter Glaube (Vor allem Ingerimm)

  • Hauptberuf: Waffenknecht

  • Nebenberuf: Lehrmeister im Schwertkampf

  • Interessensgebiete: Schmieden, Bergbau, zwergische Kultur

  • Vaters: Nirwulf Steinanger, Schmied

  • Mutter: Rena Steinanger, Hausfrau

  • Geschwister: Ugdalf, Lehrling in der Familienschmiede, wird den Betrieb einmal übernehmen

  • Verwandte: Fronika Wegscheid (Cousine/Charakter meiner OT-Schwester) , Bridlin (Tante) und Traviane (Großmutter) Steinanger (Gesinde auf dem Gut Silberquell), und einige weitere (Stammbaum noch im Entstehungsprozess)

  • Soziale Stellung des Elternhauses: bürgerlich

  • Soziale Stellung deines Charakters: Gero verdient sich als Söldner leidet nie Hunger, jedoch nur begrenzte Mittel für seine Ausrüstung zur Verfügung

  • Stellung innerhalb der Gruppe: Gehört zu den Kämpfern im Tross, hat sich jedoch noch nicht bewiesen

  • Hintergrundgeschichte:
    Vor vielen Jahren, zu Beginn der Geschichte der Steinanger Familie waren diese noch ohne Familiennamen unterwegs und neu in der Region um Koschtal. Aufgrund einer Erbschaft zog das damalige Familienoberhaupt, Wulfrick, sich aus dem Leben eines Söldners zurück um mit seiner jungen Frau ein beschauliches und Ruhiges Leben zu verbringen. Zu diesem Zeitpunkt war sie guter Hoffnung.
    Angekommen in Koschtal zerfiel dieser Traum jedoch sehr schnell, da keineswegs urbarer Boden, sondern ein relativ kleines Stück Land mit einem umso steinigeren Untergrund.
    Verzweifelt und ohne festen Plan begab Wulfrick sich nach Koschtal auf der Suche nach Arbeit und einer erneuten Anstellung als Waffenknecht. Eine Söldnertruppe zu finden stellte sich nicht als schwierig heraus, jedoch war nirgends eine weitere kämpfende Hand von Nöten. Als er schon kurz vor dem Aufgeben stand fand er eine Kompanie welche frisch aus dem Feld zurückgekehrt war und scheinbar schwere Verluste zu beklagen hatte. Er nahm seinen letzten Funken Mut und fragte auch bei diesen an. Dies ist die Stelle an welcher der historische Satz gesprochen wurde, welche noch heute und auch in der Zukunft stehst vom Vater an des Sohn und von Sohn an dessen Sohn weitergegeben wird:
    „Männer haben wir genug. Aber kennst du zufällig einen Schmied, welcher unsere Ausrüstung für wenig Geld wieder in Schuss bringen kann?“
    Wulfrick kannte zwar keinen Schmied, hatte als Materialmeister seiner alten Söldnertruppe jedoch einiges an Erfahrung im Zusammenflicken von Ausrüstungsgegenständen aller Art gesammelt und so bot er sich kurzer Hand an diese Aufgabe zu übernehmen.
    Nach getaner Arbeit und vielen weiteren Aufträgen die zum guten Ruf beitrugen, konnte sich Wulfrick eine Schmiede auf seinem Grundstück errichten lassen und die Familie, deren erster Sohn bald darauf das Licht der Welt erblickte, waren allgemein nur noch unter dem Namen Steinanger bekannt. Jene welche der Natur weiderstand geleistet hatten und allen Niederschlägen zum Trotz aus ihrem kleinen Grundstück eine profitable Schmiede errichtet hatten.

    Geros Leben, hätte wie die Leben aller anderen zweiten Söhne der Familie, beschaulich und in Einkehr stattfinden können, hätte er nur den Weg eines Geweihten eingeschlagen.
    Doch es zog ihn schon bald hinaus in die weite Welt. Nachdem er der zweite Sohn war stand ihm der Weg in die Familienschmiede versperrt und als einzigen Ausweg, um kein Geweihter zu werden, sah er es das Handwerk eines Waffenknechts zu erlernen. Bereits mit 14 Jahren zog er von Zuhause los und verdiente sich vorerst als Karawanenwache bei schlechter Bezahlung und noch schlechterem Essen. Er versuchte sich auch als Lagerhauswache, was jedoch völlig ohne Zusammenhang in einem großen Feuer endete.
    Mit 16 schaffte er endlich den großen Schritt in eine der vielen Söldnergruppen und machte sich bald im engeren Kreis einen Namen als recht passabler Schwertkämpfer. Er war nie in eine der Großen Schlachten der Geschichte verwickelt doch sammelte die kommenden 2 Jahre viel Erfahrung gegen allerlei Rassen und Kreaturen Aventuriens.
    Nach all dieser Zeit in Gesellschaft für welche Moral einfach nur ein Wort war und Geld mehr bedeutete als das Leben eines Menschen beschloss Gero einen neuen Weg einzuschlagen.
    Mit 18 Jahren zog er los um sich einen der Adligen in der Nähe von Koschtal anzuschließen und für seine Heimat, statt für den Geldbeutel seines Kommandanten zu kämpfen.
    Auf dem Weg nach Silberquell, wo seine Cousine Fronika wohnt, von welcher er sich Rat erhoffte. Unterwegs dorthin sollte er eines Abends im Haus Weinsegen einkehren.
    Doch bereits auf dem Weg dorthin begann seine neue Lebensgeschichte. Eines Abends kurz vor Kyndoch traf er einen Wanderer welcher ihm davon abriet weiter in diese Richtung zu reisen. „Allesamt entweder korrupt oder auf Streit aus sind die da“ sagte dieser und Gero, welcher seit langer Zeit zum ersten Mal ohne Gruppe reiste, lud den Wanderer ein die Nacht an seinem Feuer zu verbringen, damit sie einander schützen könnten.
    Nach langen Gesprächen und einem ruhigen Schlaf erwachte Gero ohne seine Ausrüstung. Nur seine Kleider am Leib, sein Besteck und das bisschen Geld welches er in seinen Schuhen aufbewahrt hatte waren noch in seinem Besitz. Nun völlig ohne Plan und die Möglichkeit sein Schwert einem Adligen anzubieten beschloss er doch nach Kyndoch zu reisen um wenigstens eine Mahlzeit am nächsten Abend zu erhalten.