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F.R.E.D.

Der Preis für Fortschrittliche Rollenspiel Entwicklung in Deutschland ist ein Preis für innovative und herausragende Live-Rollenspielkonzepte. Er wird seit 2006 jährlich auf dem MittelPunkt von einer Jury an Veranstaltungen des vorangegangenen Jahres vergeben. Damit wollen die Ausrichter die Weiterentwicklung des Hobbys fördern und zur Nachahmung anregen. Zu gewinnen gibt es, neben dem Ruhm, eine kleine Statue, die an den inoffiziellen Namensgeber erinnert.

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Der Preis ist dem Andenken an FredSchwohl gewidmet, der im Juli 2007 verstorben ist. Fred war ein liebenswürdiges Urgestein der deutschen LARP-Szene, der die augenzwinkernde Anspielung auf seine Person immer mit Humor verstanden hat und selbst zweimal der Jury angehörte.

Um den F.R.E.D können sich alle LARP-Veranstalter, -Gruppen oder -Enthusiasten bewerben, die im jeweiligen Vorjahr schöne, neue Ideen rund um das Hobby Live-Rollenspiel umgesetzt haben. Die Mitgliedschaft in der Kampagne-Mittellande oder im Deutsche Liverollenspiel-Verband ist dabei keine Bedingung. Und der Preis ist auch nicht auf den Fantasy-Bereich beschränkt. Konzepte aus Genres wie Western-, Science-Fiction- oder 20er Jahre-LARP sind ebenfalls erwünscht.

Die Bewerber müssen ihre Idee und die Umsetzung so genau und verständlich wie möglich beschreiben. Was wollten sie erreichen? Wie sind sie vorgegangen? Welche Hürden mussten sie überwinden? Wie hoch waren die Kosten und der Zeitaufwand? Wie schätzen sie den Erfolg ihrer Idee ein? Es zählt also nicht nur, wie toll die Idee oder wie gelungen die Umsetzung war, sondern auch, inwieweit sie als Anregung für andere Veranstalter dienen kann. Und schließlich bewertet die Jury auch die eingereichte Präsentation selbst.

Im Jahr 2011 wurde der F.R.E.D erstmalig in verschiedenen Teilkategorien vergeben. Aus den Siegern der Kategorien wurde durch das Publikum der Verleihungszeremonie ein Gesamtsieger ausgewählt.

Preisträger

2006

Phantastische Welten e.V., Förderverein für mittelalterliches Laienschauspiel e.V. und Nebellegenden e.V. für "Die große Turney". Ausschlaggebend für den Sieg der Turney war die schiere Anzahl der Ideen. Diese waren nicht alle vollkommen neu, wurden in dieser Konsequenz aber zum ersten Mal umgesetzt.

2007

Badische Schwertspieler e.V. (Allerland), Vlad e.V. (Kirson), Hammerkunst (Beilstein) und Gilde der Drachenreiter e.V. (Galladoorn) für die Veranstaltung „Galladoornkriege“. Bei dem Konflikte an zwei Fronten in verschiedenen Kriegsszenarien ausgespielt wurden. Anstelle von NSCs fungierten als Gegner jeweils die Spieler des anderen, im Szenario nicht betroffenen, Frontabschnitts.

2008

Die Hamburger Gruppe der Ulfhednar mit ihrem Projekt "Wogenwolf", einem nach historischen Vorlagen in unzähligen Arbeitsstunden auf dem Rittergut Brokeloh bei Hannover (dem Gelände des ConQuest of Mythodea) errichteten Wikinger-Langhaus.

2009

Projekt Prometheus, ein Alternative Reality Game, mit dem Jugendlichen Medienkompetenz vermittelt werden sollte. Gerüchte, es habe sich bei der Preisverleihung 2009 um Schiebung der LARP-Kabale gehandelt, sind ins Reich der Legende zu verweisen.

2010

"yksi/üç" von Larson Kasper, ein Spiel das sich mit Menschenrechten und dem Wert menschlichen Lebens auseinander setzte.

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020


Siehe auch:


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zuletzt geändert am 2020-11-15 21:00:46 durch anonym