== Die Minnesänger ==
Zu dem Wettgesange schreiten<
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[[Minne]]sänger jetzt herbei;<
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Ei, das gibt ein seltsam Streiten,<
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Ein gar seltsames Turnei!
Phantasie, die schäumend wilde,<
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Ist des Minnesängers Pferd,<
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Und die Kunst dient ihm zum Schilde,<
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Und das Wort, das ist sein Schwert.
Schöne Damen schauen munter<
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Was die Sängerschar dort tut,<
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Ist die rechte ist auch darunter<
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Die entfacht des Herzens Glut.
Andre Leute, wenn sie springen<
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In die Schlacht, sind sie gesund;<
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Doch wir Minnesänger bringen<
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Dort schon mit die Todeswund.
Und wem dort am besten dringet<
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Liederblut aus Herzensgrund,<
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Der ist Sieger, der erringet<
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Bestes Lob aus schönstem Mund.
(Original Heinrich Heine)
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